Schrecksbach gegen Neuental/Jesberg gefordert

Es geht um das nackte Überleben

Hofft auf einen Einsatz: Neuental/Jesbergs Kai Wölk (links, hier gegen Junglöwe Luis Göbel) könnte im Abstiegskampf gegen Schrecksbach wieder zum Einsatz kommen. Archivfoto: Fischer

SCHRECKSBACH. Die einen wollten den Verjüngungsprozess voran treiben, die anderen sich nach dem Abstieg aus der Verbandsliga im Mittelfeld der Fußball-Gruppenliga etablieren. Doch wenn sich am Sonntag ab 15 Uhr der VfB Schrecksbach und die SG Neuental/Jesberg gegenüber stehen, geht es für die Gastgeber als Vorletzter der Tabelle mit elf Punkten sowie die Gäste als Letzter mit zehn Punkten ausschließlich ums nackte Überleben in dieser Spielklasse.

VfB-Trainer Christof Baum war freilich ungewollt gezwungen, seine Nachwuchskräfte schon viel früher und viel öfter einzusetzen als dies geplant war. Denn mit Michael Seeger und Mario Hölzli fehlten in der Abwehr zumeist zwei Spieler, die in der Vorsaison noch zu den Stützen des Teams zählten. Das galt im Mittelfeld ebenso für Michel Bickert sowie im Sturm für Benedikt Jäckel, den Sperren und Verletzungen zu Pausen zwangen.

Die Spielgemeinschaft vom Fuße des Kellerwaldes hatte ihrerseits einen Aderlass nach dem Abstieg zu verkraften. Zudem musste Trainer Andy Sauer mit Kai Wölk und Stefan Priester zwei erfahrene Spieler verletzungsbedingt fast die ganze Hinrunde ersetzen. Und auch das Torwartproblem konnte nicht gelöst werden.

So steht beiden Mannschaften ein Kellerderby bevor, bei dem nur ein Sieg zählt. „Das wird in den nächsten Wochen ein Überlebenskampf für beide“, erklärt Christof Baum. Dem VfB-Coach fehlen wegen Verletzung Torwart Elias Fey und Neuzugang Guido Lotz. Andy Sauer dagegen muss weiterhin Stefan Priester ersetzen, hofft jedoch den erkrankten Kai Wölk wieder dabei zu haben. „Wir haben nichts mehr zu verlieren“, sagt der Gäste-Coach. (zkv)

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