Gruppenliga: Mengsberg baut im Hit in Wabern auf Pauli und Krähling

Große Chance für offensive Leck-Elf

Wieder am Ball: Waberns Hendrik Spangenberg (re.), hier im Archivbild gegen Körles Fitim Islami. Foto: Hahn/nh

Wabern. Gipfeltreffen in der Fußball-Gruppenliga: Der Tabellenvierte FC Körle hat Spitzenreiter Eintracht Baunatal zu Gast (So. 15 Uhr) und der Zweitplatzierte TSV Wabern erwartet den Dritten TSV Mengsberg (So. 16 Uhr) zum Duell der beiden bestplatziertesten heimischen Vertreter.

„Das ist unsere Chance, dass wir uns nach hinten absichern können“, weiß Christian Leck. Waberns Spielertrainer wäre allerdings mit einem Punkt zufrieden und legt mehr Wert darauf, dass seine Elf gegen die Kellerkinder ihre Aufgaben löst. So wie zuletzt beim 6:3 gegen Ense. „Wir sind sehr offensiv ausgerichtet, das ist unser Spiel“, weiß Leck, der selbst nur zur Not auf dem Platz mitmischt.

Klar, er kann mit Florian Korell (12 Treffer), dessen Bruder Fabian und Niklas Müller (beide 11) die beste Angriffsreihe der Liga aufbieten, die neben 34 Toren auf 17 Assists kommt. Florian droht nun wegen Kniebeschwerden passen zu müssen. Dafür stehen Fabian Hohmann und Manuel Merten parat. Für den Defensivbereich hat der TSV zwei Optionen mehr. Tim Kleinmann und Hendrik Spangenberg haben nach jeweils einjähriger Verletzungspause den Anschluss geschafft.

Derart viele Möglichkeiten hätte Mario Selzer gern. Mengsbergs Coach ist weiter als Improvisationskünstler gefragt. „Die Ergebnisse stimmen, aber wir suchen unsere Linie, sind nicht so souverän wie vor zwei Jahren“, weiß der Trainer. Und ist froh, dass Routinier Gerd Hainmüller abgespeckt hat und nochmal angreift, auch wenn ihn zuletzt Rückenbeschwerden plagten. Reingebissen haben sich Florian Pauli und Max Krähling in der Innenverteidigung. Ähnlich viel Engagement würde dem hochveranlagten Edeljoker Lukas Berneburg (5 Tore in nur 464 Minuten) gut tun, der kaum trainiert. (sbs)

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