Gruppenliga-Derby: Keiner will der Favorit sein

Am Wochenende ist Derbyzeit: Der Bad Wildunger Waldemar Schubert (links) versucht sich hier, gegen die beiden Altenlotheimer Niklas Bräutigam und Florian Heine durchzusetzen. Das Derby vergangenen September endete 2:2. Foto: Hedler

Bad Wildungen. Vor dem richtungsweisenden Fußball-Gruppenliga Derby zwischen der SG Bad Wildungen/Friedrichstein und dem TSV Altenlotheim am Samstag (16 Uhr) auf dem Friedrichsteiner Dachsköppel lehnen beide Trainer die Favoritenrolle ab.

Vor allem aber der Gastgeber ist gefordert, denn nur mit einem Sieg kann die Elf von Trainer Daniel Döring die ambitionierten Saisonziele in Richtung Spitzengruppe aufrecht erhalten. Altenlotheims Coach Volker Backhaus warnt trotz der derzeit besseren Tabellenposition vor der Heimstärke der Platzherren, hofft aber auch auf Zählbares.

„Wir stellen uns nicht in die Favoritenrolle, dafür ist es auch noch zu früh in der Saison“, gibt sich Wildungens Coach Döring nach dem durchwachsenen Saisonstart mit zwei Siegen und zwei Niederlagen zurückhaltend. Auch Altenlotheims Coach Backhaus weist die Favoritenrolle von sich. „Für mich ist Wildungen der Favorit, allein schon wegen des Heimvorteils. Und man muss bedenken, dass sie in der vergangenen Saison lange um die Meisterschaft gespielt haben“, sieht er den Gastgeber im Vorteil.

Für den nicht ganz zufriedenstellenden Wildunger Auftakt findet der 31-jährige Döring eine einfache Erklärung: „Sicher sind wir hinter unseren eigenen Erwartungen und Ansprüchen zurückgeblieben, doch wir haben einen Umbruch im Kader. Das kann man nicht so schnell kompensieren.“ In der vergangenen Saison trennte man sich in der Badestadt mit 2:2, in Altenlotheim ging die SG mit 5:1 unter. Auch deshalb genießt der Gegner bei Döring gehörigen Respekt. „Altenlotheim besitzt ausgezeichnete Individualisten, hat in den Heimspielen bisher überzeugt“, weiß er um die Schwere der anstehenden Begegnung. (red)

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