Gruppenliga: Halten die Erfolgsserien vom Homberg und Felsberg? Neuental/Jesberg Favorit gegen Waldeck

Röhn warnt vor Immichenhain/Ottrau

Islam

Schwalm-Eder. In den Kreisderbys der Fußball-Gruppenliga dieses Wochenende zwischen Körle und Kirchberg/Lohne sowie Mengsberg und Wabern geht es um die beste Position in der Jagd auf die Top-Plätze der Spielklasse.

FC Körle - SG Kirchberg/Lohne (Sa., 16.30 Uhr). Zwei Verlierer des letzten Sonntags messen sich in Körle. Die Ambitionen in Sachen Aufstiegsplätze haben sich nach den Niederlagen natürlich verringert. Dennoch sind sie vorhanden in beiden Lagern , jedoch entwickeln sie sich mehr und mehr zu einer theoretischen Angelegenheit. Ohne reichlich Stammpersonal reisen die Gäste als Außenseiter ins Schwarzwald-Stadion, wo FCK-Trainer Jörg Müller die Revanche für die 1:3-Hinrundenpleite vor Augen hat. Damals schoss Dennis Alberding das Tor für die Gastgeber, Dominik Heldmann, Daniel Wissemann und Paul Graf für die SG. Zwar müssen die Hausherren mit Patrick Schäfer, Mario Umbach, Kai Lenz und Luis Taube ebenfalls vier Leistungsträger ersetzen, jedoch wollen sie mit einem Dreier näher ans Inan-Team in der Tabelle heran rücken.

TSV Mengsberg - TSV Wabern (So., 15 Uhr). Die beiden Tabellennachbarn trennt lediglich ein Zähler. Und sie haben weiter die beiden Spitzenplätze der Spielklasse im Visier. Mit all ihren verlockenden Aussichten. Somit dürfen sich die Trainer Mario Selzer (Mengsberg) und Christian Leck (Wabern) sowie die Fans beider Vereine auf eine brisante Partie freuen. Der Prolog dazu am Mittwoch verlief unterschiedlich. Den Gästen gelang ein 2:0-Erfolg, dem TSV nur ein 2:2-Remis.

SG Bad Wildungen/Friedrichstein - FC Homberg (So., 15 Uhr). Nach dem überzeugenden 3:0-Erfolg gegen Körle, dem sechsten Sieg in Folge, fährt die Seitz-Elf mit breiter Brust in die Kurstadt. Dort muss sie jedoch mit erbittertem Widerstand rechnen. Denn die SG befindet sich nach zuletzt zwei Pleiten in akuter Abstiegsgefahr. Der FCH kann die Erfolgself des Vorsonntags aufbieten. In dieser hatte sich das Fehlen von Alexander Depperschmidt und Steffen Keller nicht bemerkbar gemacht.

SG Immichenhain/Ottrau - SG Brunslar/Wolfershausen (So., 15 Uhr, Ottrau). Acht Monate lang ohne einen einzigen Auswärtszähler, gelang den Gastgebern mit den beiden 1:1-Unentschieden in Volkmarsen und Jesberg sowie dem 1:0 in Altenlotheim gleich drei Punktgewinne auf fremden Platz in Folge. Diese beweisen, dass sich die Elf von Spielertrainer Helge Hastrich längst noch nicht aufgegeben hat. Was mit viel Respekt auch beim Gegner registriert wurde: „Wir sind gewarnt, dass wird eine immens schwere Aufgabe“, sagt Gästetrainer Nico Röhn vor der Reise nach Ottrau. Die Sascha Wills (Knie), Leon Folwerk (Bänder) und Michael Kördel (Beruf) nicht antreten können.

KSV Baunatal II - FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz (So., 15 Uhr). Mit kräftiger Unterstützung aus dem Kader der Hessenliga-Elf ist die Reserve der VW-Städter in diesem Jahr noch unbesiegt. Zwar kann sich der FV nicht aus der Oberliga bedienen, ist jedoch nach der Winterpause ebenfalls noch ohne Niederlage. Beide Teams trennen gerade einmal zwei Punkte in der Rangliste. Und das im Abstiegskampf. Damit steht den Kickern vor FV-Rückhalt Islam Elgaz ein heißer Tanz in Baunatal bevor.

SG Neuental/Jesberg - Eintracht Waldeck (So., 15 Uhr, Jesberg). „Wir müssen die nötigen Punkte in unseren Heimspielen holen“, sagt SG-Trainer Jörg Schäfer vor der Auseinandersetzung mit dem Tabellenletzten. In der Tat: Da haben die Kellerwälder ihre Stärken. 19 der 30 Zähler wurden bislang auf dem eigenen Grün eingespielt. Ein Dreier der Kicker um die Dauerbrenner Ibrahim Zahirovic und Florian Pietzner gegen die Eintracht vom Edersee wäre zugleich ein bedeutsamer Schritt zum Klassenerhalt. (zkv) Foto: Kasi/nh

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