Baunatal, Körle und Wabern kämpfen um Aufstieg

Gruppenliga: Schicksalsspiel bei der SG Kirchberg/Lohne in Haddamar

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Voller Einsatz: Felsbergs Henrik Heinemann köpft hier gegen Homberg akrobatisch und peilt nun mit dem FV drei Punkte gegen Mengeringhausen an. Rechts: Seyhmus Elgaz.

Schwalm-Eder. Im dramatischen Finale um die Meisterschaft in der Fußball-Gruppenliga erwarten der TSV Wabern und FC Körle Baunataler Teams zum Vergleich: Der TSV die U23 des KSV, der FCK Tabellenführer Eintracht zum Hit.

Die SG Kirchberg/Lohne (gegen Schauenburg) und der FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz (gegen Mengeringhausen) spielen um Punkte zum Klassenerhalt.

SG Kirchberg/Lohne - SG Schauenburg(Sa. 16 Uhr in Haddamar). Mit einem Sieg können die Hausherren den entscheidenden Schritt zum Klassenverbleib machen. „Wir müssen und wollen nochmals unsere Leistung vom 4:1-Sieg in Bad Wildungen abrufen“, erklärt Kirchbergs Spielertrainer Paul Graf. In dem Kapitän Dominik Heldmann mit einem Doppelpack imponierte. Bis auf Frank Jäger (Wadenprobleme) haben sich alle Akteure für den Großkampf fit gemeldet. In Haddamar ist mit einer leidenschaftlichen Auseinandersetzung zu rechnen. Denn den Gästen steht als Drittletzter das Wasser bis zum Hals.

FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz - TuSpo Mengeringhausen (Sa. 17 Uhr in Lohre). Der FV befindet sich als Tabellen-13. auf einem Abstiegsrang, kann jedoch den Klassenerhalt noch aus eigener Kraft schaffen. Voraussetzung ist, dass die beiden letzten Spiele (abschließend gegen SG Goddelsheim/Münden) siegreich beendet werden. Dabei geht es für die Gastgeber zunächst in die vermeintlich leichtere Aufgabe gegen den TuSpo, der nach einem Jahr Gruppenliga die Spielklasse wieder verlassen muss. „Der Ernst der Lage ist allen bewusst“, betont FV-Coach Roland Borrmann. Der mit einer etwas offensiveren Ausrichtung seiner Elf die Torflaute der letzten Woche beenden will. Da kommt es gelegen, dass Henrik Heinemann, schon in Homberg mit einem Teileinsatz, sowie Maximilian Lohne wieder auflaufen können.

TSV/FC Korbach - FC Homberg (Sa. 15.30 Uhr). Beide Mannschaften gehen nach zuletzt zwei Erfolgen in Reihe gut vorbereitet in diese Partie. Gelingt den Gästen ein Sieg, ist das interne Saisonziel, ein Platz unter den ersten Fünf oder 50 Punkte, in greifbarer Nähe. Voraussetzung ist jedoch mindestens ein Teilerfolg in der Hansestadt. Dort sollte FCH-Spielertrainer Florian Seitz nach seiner Erkrankung wieder dabei sein. Unklar ist dagegen, ob Marvin Schmidt nach einer Oberschenkelverletzung auflaufen kann.

1. FC Schwalmstadt II - SG Goddelsheim/Münden (Sa. 16 Uhr in Ziegenhain). Nach der Vorrunde mit nur 13 Punkten noch Drittletzter, haben die Gäste seitdem 20 weitere Zähler eingespielt. Und stehen nun auf dem ersten Nichtabstiegsplatz. Der freilich in Ziegenhain verteidigt werden muss. Die FCS-Reserve hat den Klassenerhalt sicher. Und präsentierte sich nach fünf Niederlagen in Folge beim 6:0 in Mengeringhausen gut erholt. Die Elf um Dauerbrenner André Petersohn muss jedoch nach den Ergebnissen der ersten Mannschaft den Abstieg in die Kreisoberliga befürchten.

FC Körle - GSV Eintracht Baunatal (So. 15 Uhr). Erst eine Aktion am Rande der sportlichen Fairness ermöglichte der Eintracht den 2:1-Hinspielerfolg. Als FCK-Angreifer Sebastian Schiepe verletzt auf dem Spielfeld lag, führten die Großenritter ungerührt ihren Angriff fort. Aus dem, nach einem Zusammenstoß von GSV-Stürmer Andreas Bürger mit Körles Torhüter Sven Sennhenn, der fragwürdige Strafstoß zum 1:1 resultierte (81.). 80 Minuten das bessere Team, kassierte die Müller-Elf kurz vor Spielschluss gar noch das 1:2 (88.). Reichlich Brisanz bietet die Partie des Dritten gegen den Ersten also auch außerhalb der Meisterschaftsfrage.

Gefordert: Martin Mühlberger (r., hier gegen Ederberglands Lukas Guntermann) muss mit Wabern gegen den KSV Baunatal U 23 siegen. 

TSV Wabern - KSV Baunatal U 23 (So. 15 Uhr). Wabern enttäuschte beim 0:3 gegen Körle auf der ganzen Linie. Und hofft nun auf Schützenhilfe des FCK gegen Tabellenführer Eintracht. Denn dann kann das Team um Trainer Kim Sippel die Meisterschaft wieder aus eigener Kraft erringen. So sollten die Reiherwälder diesmal ein anderes Gesicht zeigen, ähnlich dem aus der Hinrunde. Als nämlich die Hessenliga-Reserve aus der VW-Stadt nach einem Viererpack von Martin Mühlberger, einem Dreier von Florian Korell sowie zwei Toren von Emin Dag mit 9:2 vom Platz gefegt wurde.

Melsunger FV - SG Bad Wildungen/Friedrichstein (So. 15 Uhr). „Wir wollen Vierter bleiben“, hofft MFV-Coach Christian Leck auf einen Dreier im letzten Heimspiel der Saison. Doch ohne Carlos Michel (Sperre) sowie die verletzten Wojciech Bijan, Aykut Seker und Tobias Frommann wird das eine knifflige Aufgabe gegen die nur drei Punkte hinter den Bartenwetzern platzierten Gäste.

VfR Volkmarsen - SG Brunslar/Wolfershausen (So. 15 Uhr). Den tollen Pokalkampf von Borken noch in den Köpfen, ist die SG mit der 2:3-Heimpleite gegen Korbach wieder in den Gruppenliga-Alltag zurückgekehrt. Allein schon die 0:2-Niederlage aus der Hinrunde sollte der Elf um die Trainer Timo Rudolph und Jochen Tippel hinreichend Motivation bieten, die schlechte Teilbilanz gegen Volkmarsen auszugleichen. Zumal sie mit einem Sieg bis auf einen Zähler am Tabellensechsten dran wäre.

Gruppenliga Fulda:

SG Aulatal - SG Elters/Eckweisbach/Schwarzbach

(Mo. 15 Uhr in Kirchheim). Mit drei Siegen innerhalb von 14 Tagen haben sich die Aulataler wieder Chancen zum Klassenerhalt erkämpft. Klar, dass gegen den Mitaufsteiger nur ein Dreier zählt. Dass der möglich ist, bewies die Pflanz-Elf in der Hinrunde, als die, fünf Punkte vor den Gastgebern in der Tabelle rangierenden Gäste, nach Treffern von Andre Honstein, Johannes Richardt und Bartosz Jablocki mit 3:1 geschlagen wurden. (zkv)

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