Ausfälle in beiden Lagern

TSV Wabern gefordert im Verfolgerduell gegen die starke SG Brunslar

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Wegweisend: Kleinfeld-Weltmeister Kim Sippel und der TSV Wabern stehen heute im Derby unter Zugzwang. 

Wabern. Das wird ein heißes Derby: Der TSV Wabern hat am heutigen Samstag (16 Uhr) im Verfolgerduell der Fußball-Gruppenliga die SG Brunslar/Wolfershausen zu Gast.

Kim Sippel ist der Trainer der Gastgeber und hat weniger Gründe zur Zufriedenheit als sein Gegenüber Timo Rudolph. Wabern war vor dem letzten Hinrundenspieltag etwa dort erwartet worden, wo jetzt Brunslar/Wolfershausen steht. Sippel freut sich zwar über die positive Tendenz, die den TSV auf den sechsten Tabellenplatz geführt hat, sagt aber auch. „Restlos zufrieden wäre ich, wenn wir in jedem Spiel 90 Minuten mit Leidenschaft zu Werke gehen würden.“

Heute im Heimspiel gegen die SG muss Waberns Trainer auf sechs Stammspieler verzichten, und die fehlen nicht alle wegen Sperren oder Verletzungen. Auf der anderen Seite aber geht es Rudolph nur ein bisschen besser. Der SG-Trainer spricht von fünf fehlenden Stammspielern, unter denen sich auch zwei Urlauber befinden. An alle, die dies merkwürdig finden: die Gruppenliga ist keine Profiliga.

SG nicht nur defensiv stark

Sippel geht davon aus, dass die SG ihr Heil in der Defensive suchen wird, aber Rudolph widerspricht. „Wir sind fast nie destruktiv vorgegangen. Es gab auch Spiele, in denen wir viel Ballbesitz hatten, und einige unserer Tore sind nach schönen Kombinationen über mehrere Stationen gefallen.“ Nun geht es vielleicht auch darum, den Gegner vor dem Spiel ein wenig in die Irre zu führen. Es wäre aber keine Überraschung, wenn das Spiel häufiger in die Richtung laufen würde, in der das SG-Tor steht.

Fest steht jedenfalls, dass Fußball auch bei den Amateuren ein Ergebnissport ist. Was wir damit sagen wollen? Die SG Brunslar/Wolfershausen tritt die kurze Reise nach Wabern nicht als chancenloser Außenseiter an. 

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