Fußball-Gruppenliga: Eintracht Waldeck reist als Außenseiter zum TSV Altenlotheim

„Haben nichts zu erwarten“

Zweikampf aus dem Hinspiel: Beim 3:3 versucht Bastian Bremmer (Waldeck, rechts) den Altenlotheimer Tim Backhaus vom Ball zu trennen. Foto: zmp

Altenlotheim. Nun versucht es Eintracht Waldeck: Der Aufsteiger tritt in der Fußball-Gruppenliga beim TSV Alltenlotheim an. Ob die Ihlefeld-Elf am Samstag (17 Uhr) in der Lage ist, die Siegesserie der Altenlotheimer zu beenden, ist allerdings fraglich. Die Gastgeber sind nach neun Erfolgen in Folge klarer Favorit.

Zumal die Eintracht derzeit nicht sonderlich gut in Form ist, in den neun Spielen im Jahr 2015 wurden gerade einmal vier Punkte geholt, wobei mit Bad Wildungen, Korbach, Homberg und Körle starke Gegner auf Waldeck warteten. „Gegen solche Gegner kannst du verlieren“, betont Trainer Jürgen Ihlefeld, der hinzufügt: „Wir können das Gruppenliga-Niveau momentan nicht auf den Platz bringen und haben in Altenlotheim nichts zu erwarten“, stapelt der 53-Jährige vor dem Derby tief.

Die ständige Verletztenmisere unterbinde jeglichen Spielrhythmus, mit dem die Waldecker ihre Anhänger in der Hinrunde so sehr begeisterten. Auch am Wochenende sieht’s personell nicht gut aus, zu den Ausfällen gesellt sich auch der gesperrte Torhüter Pasquale Kögel hinzu.

Da ist die Lage in Altenlotheim schon ganz anders. Mittlerweile hat sich der TSV auf den zweiten Rang vorgearbeitet und gehört nun zu den ganz heißen Anwärtern auf die Aufstiegsrelegation. Dennoch mahnt Michael Mohr seine Spieler weiter zu hoher Konzentration. „Wir dürfen das Spiel keinesfalls unterschätzen“, warnt der Trainer, der weiß: „Zum einen wollen wir den zweiten Tabellenplatz festigen – aber zum anderen benötigt die Eintracht noch jeden Punkt im Kampf um den Klassenerhalt.“

Warnung genug dürfte das Hinspiel sein, wo sein Team einen sicher geglaubten Sieg aus der Hand gab. So führte die Mohr-Elf bis zum Seitenwechsel mit 3:1, musste sich allerdings mit einem Remis zufrieden geben. „Wir haben es jetzt selber in der Hand und müssen mit dieser Einstellung in die Partie gehen“, weiß Mohr, der personell aus dem Vollen schöpfen kann, auch René Kleinhans ist wieder an Bord. „Ich habe jetzt die Qual der Wahl und kann frei variieren. Es ist einfach schön, wenn man – gerade in einem Derby – die volle Kapelle bieten und sich nicht ausrechnen lassen kann.“ (zbj/kf)

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