Gruppenliga-Topspiel: SG mit Wollmann - FV-Alternativen Lohne und Susilovic

Hält Brunslars Serie?

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Hofft auf einen Derbyerfolg: FV-Kapitän Alexander Müller (r.), hier er im Zweikampf mit Marco Dawid (Hessen Kassel). 

Neuenbrunslar. Wer ist die Nummer eins in Felsberg? Die SG Brunslar/Wolfershausen (7., 17 Punkte) oder die FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz (11., 14 Punkte), die sich im morgigen Stadt-Derby gegenüberstehen (15 Uhr)? 

Neben der nachbarschaftlichen Rivalität birgt das Duell in der extrem ausgeglichenen Fußball-Gruppenliga auch aus sportlicher Sicht jede Menge Brisanz. Mit einem Erfolg könnten sich beide Teams weiter von den Abstiegsrängen absetzen. Fünf Punkte, die vor dem Anpfiff wichtig sind.

1. Die Bilanz: Der direkte Vergleich in den bisherigen neun Duellen spricht klar für die Hausherren. In den letzten sieben Partien blieb die SG im Aufeinandertreffen mit dem Stadtrivalen ungeschlagen. „Das wollen wir ändern“, sagt Gäste-Trainer Armin Rohde, der auch in der Vorsaison mit seinem Team beim 1:3 nach Toren von Marco Wollmann (2) und Moritz Gerhold sowie Alexander Müller das Nachsehen hatte. Der einzige Erfolg datiert aus der Zeit, als noch die SG Lohre/Niedervorschütz, Vorgängerverein des FV, gegen die Gastgeber antrat.

2. Die Form: Die Momentaufnahme spricht für das Auswärtsteam. Denn: Nach zuletzt sieben sieglosen Partien in Folge platzte der Knoten beim überzeugenden 4:0-Heimsieg gegen Schauenburg. Die Gastgeber hingegen haben drei Spiele in Serie nicht gewonnen. „Wir haben die wenigsten Spieler der Liga eingesetzt. Zuletzt waren die Jungs etwas platt“, erklärt SG-Spielertrainer Timo Rudolph.

3. Das Personal: Bei der Heimelf sind bis auf den beruflich verhinderten Michael Kördel alle Mann an Bord. Auch Torjäger Wollmann ist nach Verletzungsproblemen wieder ein Kandidat für die Startelf. Auf der Gegenseite hat sich die Personallage ebenfalls entspannt: Witali Merker, Marijo Susilovic und Maximilian Lohne kehren zurück und könnten ebenso wie das Brüderpaar Islam und Seyhmus Elgaz, der zuletzt nach langer Verletzung seine Startelf-Rückkehr feierte, von Anfang an dabei sein. Dagegen hat sich Christian Leck in das Reserve-Team zurückgezogen.

4. Die Taktik: Die Teams gehen mit einem unterschiedlichen Konzept in die Partie. Während die SG-Defensive um Yannik Grenzebach lange kompakt stehen möchte, sucht der FV sein Heil in der Offensive. Dabei sollen der formstarke Abdullah Al-Omari und der immer spritziger werdende Henrik Heinemann für die nötige Torgefahr sorgen.

5. Die Perspektive: „Das Ziel bis zur Winterpause ist es für uns, 20 Punkte plus x zu holen, um den Abstand nach hinten zu vergrößern“, hofft der SG-Trainer schon am Sonntag die angestrebte Marke zu erreichen. Bei seinem Gegenüber Rohde geht der Blick eher nach oben: „Wenn wir verletzungsfrei und komplett sind, peilen wir einen einstelligen Tabellenplatz an. Hierfür haben wir auch unser Training umgestellt.“

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