Gegner Eintracht Baunatal kurz vor Meisterschaft

Hält Sippel Wabern wieder nach oben?

Seine Klasse ist gefragt: Kim Sippel, der schon für den KSV Baunatal in der Regionalliga spielte und heute seine Rückkehr ins Waberns Tor gegen Eintracht Baunatal feiern soll. Foto: Hahn/nh

Wabern. Das verspricht Spannung: Mit dem TSV Wabern und der Eintracht aus Baunatal treffen am Freitag um 19 Uhr die zwei offensivstärksten Mannschaften der Fußball-Gruppenliga aufeinander. Schon im Hinspiel bot sich vor 600 Zuschauern ein Spektakel, bei dem sich beide mit einem 3:3-Remis trennten.

„Das war das beste Spiel von uns, seit ich Trainer beim TSV bin“, erklärt Christian Leck, der im Gegensatz zur Eintracht schwach ins neue Jahr gestartet ist und mit seiner Elf erst einen Sieg aus vier Spielen holen konnte. „Uns fehlt der Killerinstinkt. Wir müssen uns wieder auf die Grundtugenden berufen“, weiß der Ex-Schwalmstädter. Gerade die Niederlagen aus den Derbys gegen Körle (Liga und Pokal) binnen drei Tagen schmerzen.

Derlei Probleme kennen die Großenritter nicht. Acht Siege feierte das Kathluhn-Team in Serie, führt die Tabelle bei drei Partien mehr mit 23 Punkten Vorsprung auf den TSV Mengsberg sowie deren 26 auf Wabern an und kann schon im April Meister werden. Bemerkenswert: Viele Spiele entschied Baunatal erst in der Schlussphase.

„Wenn wir es geschafft haben, den Gegner mürbe zu spielen, fehlt ihnen vielleicht etwas die Konzentration“, erklärt GSV-Stürmer Maximilian Norwig, der im Hit urlaubsbedingt passen muss und sich über die zuletzt schwachen Ergebnisse des TSV wundert. Die sind auch damit begründet, dass Kim Sippel (Schulterverletzung) als starker Rückhalt fehlte, heute aber wieder fit sein sollte. Und gefordert ist, damit Wabern nach Baunatal nicht bald auch Mengsberg in der Tabelle ziehen lasse muss.

Von Tim Ellrich

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