Wabern kann von Baunatals Niederlage nicht profitieren – Gäste agieren lange ungewohnt passiv im Derby

2:0 - Herpe lässt Homberg jubeln

Mann des Tages: Der Ex-Waberner Patrick Herpe (rechts) umkurvt hier den TSV-Rückhalt Maximilian Korell und erzielt hier nach feiner Vorarbeit von Florian Seitz das 1:0 für den FC Homberg. Foto: Kasiewicz

Homberg. Eine Halbzeit lang enttäuschend und mit nur wenigen Höhepunkten, wurde das Nachbarschaftsderby der Fußball-Gruppenliga zwischen dem FC Homberg und dem TSV Wabern nach dem Pausentee doch noch ein munterer Schlagabtausch. Mit dem besseren Ende und einem verdienten 2:0 (0:0)-Erfolg für die Kreisstädter.

Nur sechs Minuten waren da gespielt, als Patrick Herpe nach einem feinen Steilpass von Florian Seitz gegen die hoch stehende Gäste-Abwehr auf und davon zog. Umspielte dabei Torhüter Maximilian Korell und vollendete zur 1:0-Führung für seine Elf (51.). Nachdem Marvin Diehl nur den Außenpfosten getroffen hatte (56.), bliesen auch die Gäste zur Attacke.

„Erst ab diesem Zeitpunkt konnte ich mit unserem Spiel zufrieden sein“, beschrieb TSV-Spielertrainer Christian Leck die Phase bis zum Schlusspfiff. Florian Korells Flachschuss stand der Pfosten im Wege (61.). Manuel Mertens erster Versuch wurde abgeblockt (62.), den zweiten vereitelte FCH-Schlussmann Jonas Viehmann (65.).

Der Ex-Waberner Herpe verschoss nach einem Konter aussichtsreich (67.), doch auch Florian Korell (73.) und Andreas Schluckebier per Ausrutscher (78.) verpassten die Möglichkeiten auf der Gegenseite. Nachdem Marvin Correus im Schlussmann der Gäste seinen Meister gefunden hatte (86.) folgte das zweite Kabinettstückchen von Patrick Herpe: Sein angeschnittener Schuss von der rechten Außenbahn segelte mit Windunterstützung unhaltbar für TSV-Rückhalt Korell zum 2:0 ins lange Eck (87.). Und bescherte damit FCH-Trainer Horst Brandner in seinem zweiten Spiel den ersten Sieg.

„Unser Plan ist voll aufgegangen“, erklärte der Coach der Kreisstädter hoch zufrieden. Was bereits in der ersten Halbzeit zu erkennen war, als seine Elf taktisch diszipliniert in einer defensiven 5:3:1:1-Ausrichtung keine Chance des Tabellenzweiten zuließ. Und nach einer halben Stunde selbst die ersten nennenswerten Offensivakzente setzte. Da verpufften die Versuche von Herpe (34., 40.) und Correus (42.) noch. Das besserte sich nach der Pause. • FCH: Viehmann - Schmidt, Lüniger, Wiederhold, Mausolf - H. Seitz (40. F. Seitz), Graf, Zilch (81. Arrich), Correus - Herpe, Diehl. TSV: M. Korell - J. Kördel, Geißer, Amert, Splietorp (81. Hofmann) - Löcke (59. Kleinmann), Schluckebier - Fa. Korell, M. Kördel, Müller (59. Merten) - Fl. Korell.

Von Bernd Knauff

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