Gruppenliga: Wabern gewinnt trotz Überlegenheit erst ganz spät

2:1 - Hofmann macht’s

Na, wer schubst denn da? SG-Angreifer Szabolcs Szaraz (rechts) setzt sich hier unfair gegen Waberns Sebastian Löcke (Mitte) und vor Torwart Florian Theis in Szene. Foto: Hahn

Wabern. Das war eine knappe Kiste: 90 Minuten lang durften die Fußballer der SG Beiseförth/Malsfeld daran glauben, wie schon im Hinspiel (2:2) den TSV Wabern zu ärgern. Doch durch ein Tor in der Nachspielzeit von Fabian Hofmann gewann der Favorit aus der Zuckerrübenstadt mit 2:1 (1:0).

Pascal Vaupel war der Mann der ersten Halbzeit. Der SG-Schlussmann bewies Klasse und parierte mehrfach glänzend. Denn Wabern war klar tonangebend, weil die Stürmer Florian Korell und Dennis Alberding sowie die Außen Niklas Müller (links) und Hofmann wirbelten. Allerdings mit mäßigem Ertrag. Florian Amert traf per Strafstoß, nachdem Vaupel Angreifer Alberding gelegt hatte (12.).

Seine größte Tat hatte Vaupel im zweiten Durchgang, als er einen Schuss von Hofmann aus den Winkel fischte (68.). Bis dahin und danach fiel dem TSV nicht mehr viel ein. Die kampfstarke SG wurde immer mutiger und operierte stets mit langen Bällen für Mittelstürmer Szabolcs Szaraz. Das zahlte sich aus, weil Waberns Torwart Florian Theis einen Schuss von Szaraz zwar hielt, beim Nachschuss von Routinier Daniel Simon aber chancenlos war (80.).

Die Leck-Elf befand sich danach in Schockstarre. Beiseförth/Malsfeld hätte nachlegen können, doch Theis hielt sein Team bei einem Versuch von Szarasz im Rennen (83.). Dessen Mitspieler David Lukasz sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (90.). In Überzahl gelang Hofmann nach Vorarbeit von Andreas Schluckebier und Maxi Kördel das 2:1 (90.+2). (sbs)

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