Fußball: Neuer FC-Coach setzt auf viele Talente

„Homberg ist eine schöne Aufgabe“

Homberg. Sein erster Gegner hätte kaum stärker sein können: Am Sonntag (14.30 Uhr) ist Ex-Verbandsligist SG Bad Wildungen/Friedrichstein zu Gast beim Fußball-Gruppenligisten FC Homberg. Das Spiel ist die Premiere des neuen Trainers Horst Brandner.

„Das wird schwierig, aber die Mannschaft hat gezeigt, dass sie es kann. Das Potenzial stimmt“, sagt der 52-Jährige und lobt damit die Arbeit seines Vorgängers Hayri Karahan. Der hatte sich wie berichtet erst krank gemeldet, war dann für niemand mehr zu erreichen gewesen, ehe die Kreisstädter Brandner bis zum Saisonende verpflichteten.

„Mir war wichtig, dass alles sauber geklärt wurde. Homberg ist eine schöne Aufgabe, weil es dem Verein am wichtigsten ist, dass die vielen eigenen Talente weiter integriert werden“, sagt der neue Mann. Sein Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld. „Weder diese noch nächste Saison wird Druck auf die Jungs aufgebaut“, betont Brandner. Klar, in der Kreisstadt sind sie vorsichtig, seitdem vor Jahren ein erhoffter Aufstieg zum Hessentag 2008 in die Landesliga gründlich misslang.

Ändern wird der A-Lizenz-Inhaber, der zuvor Riebelsdorf, Asterode, Neukirchen und Erksdorf coachte, im Vergleich zum 1:0 gegen Kirchberg/Lohne kaum etwas. Mit Stefan Graf, Marvin Schmidt (beide 18), Jonas Heymell, Jonas Zilch und Hannes Seitz (alle 19) standen dabei fünf der Jüngsten in der Startelf.

Brandners Sohn zum FCS

Auch ein zweiter Brandner wechselt die Seiten. Sein 19-jähriger Sohn Jan-Niklas, der sich vor zehn Tagen in Neukirchen abgemeldet hatte, schließt sich Verbandsligist 1. FC Schwalmstadt an wie der Sportliche Leiter Karlo Seck bestätigt. (sbs)

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