Gruppenliga: SG Neuental/Jesberg schwer unter Druck – Drei weitere Absagen

Homberg hilft nur ein Sieg

Augen zu und durch: Der Homberger Dennis Ciemenga (re., hier gegen Brunslar/Wolfershausens Dennis Vogel). Foto: Hahn

SCHWALM-EDER. Im Fokus der Nachholspiele der Fußball-Gruppenliga am Osterwochenende steht das Verfolgerduell zwischen Homberg und Bad Wildungen. Bereits abgesagt bei Druckbeginn dieser Seite waren das Derby zwischen dem FC Körle und SG Neuental/Jesberg sowie die Partien der SG Beiseförth/Malsfeld (in Rhoden) und die des VfB Schrecksbach (in Altenlotheim), die alle für heute angesetzt waren.

FC Homberg - SG Bad Wildungen/Friedrichstein (Sa. 15.30 Uhr). Sechs Punkte trennen die Kreisstädter als Dritter vom Tabellenzweiten. „Klar, ein Punkt reicht nicht, nur ein Sieg lässt uns weiter hoffen“, weiß FCH-Trainer Torsten Kehr. Der Coach sah beim 1:1 in Rengershausen eine deutliche Formsteigerung seiner Elf. Der jedoch auch eine verbesserte Trefferquote folgen sollte. Vielleicht gelingt dieses Vorhaben mit Mirko Rieck, Florian Wiederhold und Dennis Ciemenga, die allesamt wieder dabei sind.

Eintracht Waldeck - 1. FC Schwalmstadt II (Sa. 15.30 Uhr). Bei den Spielern vom Edersee scheint der Elan des Aufstiegs verflogen zu sein, gab es doch zuletzt mit dem 0:5 in Rhoden und dem 0:3 in Bad Arolsen zwei deftige Niederlagen. In der Schwalm hatte Trainer Hans Schweigert mit Licht und Schatten zu kämpfen: Zwei Pleiten stehen zwei Siege gegenüber, darunter das sensationelle 2:1 gegen Spitzenreiter Korbach. Wieder mit Kevin Kutzner, Timo Brauroth, Nils Fischer und Serkan Erdem aus der Ersten könnte auch in Waldeck ein Dreier folgen. Und mit ihm der Anschluss ans Mittelfeld der Tabelle.

TSV/FC Korbach - SG Brunslar/Wolfershausen (Sa. 15.30 Uhr). Ein Blick auf die Heimtabelle verdeutlicht die Schwere der Aufgabe: Das Maximum von 33 Punkten aus elf Spielen sowie 49:4-Tore haben die Gastgeber als Top-Team der Spielklasse zu bieten. „Wir wollen uns achtbar aus der Affäre ziehen“, macht sich SG-Trainer Nico Röhn daher keine Illusionen vor der Fahrt ins Hauer-Stadion. Als Mutmacher dient das vor drei Wochen abgebrochene Spiel, als die Gäste nach Toren von Marco Wollmann und Fabian Tippel kurz vor der Pause noch mit 2:1 in Führung lagen.

SG Neuental/Jesberg - TuS Bad Arolsen (Mo. 15 Uhr, Zimmersrode). Ganze fünf Punkte haben die Gäste bislang auswärts eingespielt und die SG immerhin zehn ihrer 14 Zähler auf heimischem Rasen geholt. Dem Tabellenvorletzten hilft nur ein Sieg. „Uns steht das Wasser bis zum Hals“, weiß SG-Coach Claus Heideroth. Und damit die Revanche für die 1:2-Hinspielniederlage.

Eintracht Waldeck - TSV Wabern (Mo. 15 Uhr). Beim 0:3 gegen Korbach musste sich der TSV erst in Unterzahl geschlagen geben, beim 0:3 in Körle jedoch enttäuschten die Reiherwälder auf der ganzen Linie. „Ich erwarte daher eine Reaktion in Waldeck“, erklärt Spielertrainer Christian Leck. Und gibt den Verlierern vom Wochenende die Gelegenheit, sich zu rehabilitieren. Einen Erfolg vorausgesetzt, könnte die Elf um Kapitän Florian Korell in der Tabelle am heutigen Gegner vorbeiziehen.

SG Kirchberg/Lohne - TSV Altenlotheim (Mo. 15 Uhr, Kirchberg). Kurios verloren die Hausherren das Hinspiel mit 0:2: Den ersten Treffer nach 30 Sekunden, den zweiten 30 Sekunden vor Spielende kassiert. Beide Mal traf TSV-Torjäger Karsten Trachte „Da waren wir die aktivere Elf“, erinnert sich SG-Trainer Halil Inan an eine Begegnung, in der Dominik Heldmann und Sven Eubel jeweils nur den Pfosten trafen. Mit etwas mehr Präzision sollte für die Gastgeber diesmal mehr drin sein. (zkv)

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