Gruppenliga: Wabern will Beiseförth nicht unterschätzen – Gelingt Kirchberg Coup?

Homberg hat viele Ausfälle

Schwalm-Eder. Nochmals drei brisante Kreisduelle bietet der 27. Spieltag der Fußball-Gruppenliga. Dabei steht der Kampf um den Klassenerhalt im Mittelpunkt. Alle Spiele werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen.

Tuspo Rengershausen - FC Körle. Erst vor elf Tagen trafen sich beide Teams zum Spiel der Vorrunde. Beim 5:2-Erfolg des FCK trafen Kapitän Alexander Schmidt und Fitim Islami per Doppelpack sowie Thomas Melnarowicz. Den Durchhänger von 3:0 auf 3:2 will sich die Müller-Elf jedoch diesmal ersparen. Was mit der im Wochenspiel gegen Neuental/Jesberg gezeigten Moral gelingen sollte.

SG Brunslar/Wolfershausen - 1. FC Schwalmstadt II (Wolfershausen). Legt man die Bilanz der bislang ausgespielten Begegnungen beider Teams für eine Prognose zugrunde, so gehen die Gastgeber als Favorit in dieses Spiel. Denn dreimal verließ die Elf von SG-Trainer Nico Röhn als Sieger den Platz und zweimal trennte man sich mit einem Remis. 8:5 Tore zugunsten der Hausherren weisen jedoch darauf hin, dass es stets eine enge Angelegenheit war. Und so dürfte es auch diesmal werden.

TSV Wabern - SG Beiseförth/Malsfeld. Das sollte ihnen nicht noch einmal passieren: Im Hinspiel nach 23 Minuten durch zwei Treffer von Maximilian Korell 2:0 in Führung liegend, mussten sich die Reiherwälder schließlich noch mit einem 2:2-Remis zufrieden geben. Für die SG trafen damals Tobias Jazak und Szabolcs Szaraz. „Wir wollen auf jeden Fall unseren sechsten Tabellenplatz halten, und dazu brauchen wir dringend die drei Punkte“, warnt TSV-Spielertrainer Christian Leck seine Elf davor, die als erster Absteiger der Klasse feststehenden Gäste zu unterschätzen.

SG Bad Wildungen/Friedrichstein - SG Kirchberg/Lohne. Nicht einmal zwei Wochen sind vergangen, da steht für die Elf von Kirchbergs Trainer Halil Inan schon das Rückspiel gegen die Badestädter auf der Agenda. Und mit einer ähnlichen Leistung wie beim 1:1 am 29. April, als Paul Graf die frühe Wildunger Führung durch Waldemar Schubert ausglich, sollten die Gäste erneut punkten können. Zweifellos eine schwierige Aufgabe, denn die Gastgeber befinden sich noch im Kampf um die Aufstiegsrelegation.

FC Homberg - VfB Schrecksbach. Zu den vier Verletzten vor dem 0:1 in Gilsa gesellten sich während der Partie mit Eugen Deister und Florian Seitz zwei weitere Stammkräfte der Kreisstädter. So schleppen sich die Hausherren der Ziellinie dieser Saison mehr schlecht als recht entgegen. „Wir wollen diese Runde sportlich fair zu Ende spielen“, hofft FCH-Trainer Kehr darauf, dass der Leistungspendel seiner Elf wieder nach oben ausschlägt. Zwar fehlen auch Dominik Thomas (Dienst) und Dennis Ciemenga (Urlaub), doch Werner Wegendt und Florian Wiederhold könnten wieder auflaufen. Trotz noch bestehender theoretischer Chancen auf den Klassenerhalt gehen die Planungen bei den Schwälmern bereits in Richtung Kreisoberliga. „Wir müssten schon alles gewinnen und die Konkurrenz alles verlieren“, beschreibt VfB-Fachwart Bernd Krommes die Lage der Elf.

Eintracht Waldeck - SG Neuental/Jesberg. Nach einer starken Hinrunde, in der 25 von 29 Punkten eingespielt wurden, hat der Neuling vom Edersee mächtig abgebaut. Ganz im Gegensatz zu den Gästen, die nach einer schwachen ersten Saisonhälfte immer besser in Schwung kommen. Mit einem Sieg kann die Elf von SG-Trainer Claus Heideroth einen Befreiungsschlag im Kampf um den Klassenerhalt landen und in der Tabelle an den Waldeckern vorbeiziehen. (zkv)

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