Gruppenliga: Brunslar/Wolfershausen kann alles klar machen und zugleich dem TSV Wabern helfen

Inan-Elf bangt noch um Simon

Homberg hofft auf seinen Einsatz: Florian Seitz (rechts, gegen Wildungens Markus Wagner) war zuletzt angeschlagen. Foto: nh

SCHWALM-EDER. Viel Brisanz steckt im Kreisduell der Fußball-Gruppenliga zwischen der SG Kirchberg/Lohne und dem FC Homberg. Ein kniffliges Spiel steht dem TSV Wabern im Aufstiegsrennen mit Bad Wildungen bevor.

SG Kirchberg/Lohne - FC Homberg (So. 15 Uhr, Lohne). Gerne erinnert sich die SG an den drittletzten Spieltag der Saison 2014/15 zurück. Da hieß der Gegner im Heimspiel ebenfalls FC Homberg. Und mit einem 2:1-Sieg sicherte sich das Team um Routinier Frank Jäger den Klassenerhalt. Einen Erfolg vorausgesetzt, könnte es nun mit 41 Punkten erneut zum Klassenerhalt reichen. Ungleich schwieriger ist die Lage für die Kreisstädter. Nach nur 34 Zählern bisher stehen sie mit dem Rücken zur Wand. Lediglich sechs Zähler aus Auswärtsspielen machen jedoch klar, mit welcher Hypothek die Brandner-Elf nach Lohne reist. Und es mit einem heimstarken Gegner zu tun hat, der immerhin 25 seiner 38 Punkte zu Hause verbucht hat. Die Inan-Elf bangt um den Einsatz von Kapitän und Rückhalt Sebastian Simon sowie Nicola Stracke. Der FCH hofft auf die Rückkehr der zuletzt angeschlagenen Florian Seitz und Florian Wiederhold.

TSV Mengsberg - TSV Altenlotheim (heute 17 Uhr). Die Gäste haben auswärts bislang nur acht Punkte geholt und reisen damit als Drittletzter der Auswärtstabelle zum TSV. Noch um den Klassenerhalt bangend, treffen sie dabei auf einen Gegner, der nach dem Abstieg aus der Verbandsliga nicht enttäuscht hat. Mit einem Sieg kann die Elf von TSV-Trainer Mario Selzer den vierten Rang festigen.

SG Brunslar/Wolfershausen - SG Bad Wildungen/Friedrichstein (So. 15 Uhr, Brunslar). Da wartet nochmals ein Hochkaräter auf die Elf von Brunslars Trainer Nico Röhn. Der dazu erklärt: „Obwohl es ein Heimspiel ist, sind wir hier nur Außenseiter“. Denn die Gäste befinden sich weiterhin im Zweikampf mit Wabern im Rennen um die Relegation zum Aufstieg in die Verbandsliga. Ein Remis und dann 40 Punkte würden für die Talente Sören Hohmann, Kai Lenz und Lukas Tippel den fast sicheren Klassenerhalt bedeuten.

TuS Bad Arolsen - SG Immichenhain/Ottrau (So. 15 Uhr). Wie der 2:1-Erfolg in Neuental zeigt, hat sich der TuS, obwohl Drittletzter mit 28 Punkten, längst noch nicht aufgegeben. Das gilt freilich auch für die Gäste, die sich nach den 1:0-Siegen gegen Körle und Mengsberg glänzend in Szene gesetzt haben. Und mit der Erinnerung eines 6:1-Hinspielerfolges anreisen. Damals trafen Jonas Brandner (2), Helge Hastrich (2) sowie Tobias Itzenhäuser und Sergej Lichonin.

Tuspo Rengershausen - TSV Wabern (So. 15 Uhr). Mit der Empfehlung von fünf Siegen und zwei Remis aus den vergangenen sieben Spielen, darunter das 4:1 gegen Meister Baunatal, reisen die Reiherwälder zum Tabellenzehnten, der noch nicht gesichert ist. Zuletzt jedoch 2:1 in Neuental siegte. „Wir wollen vorne dran bleiben und uns durchsetzen“, erklärt TSV-Trainer Christian Leck, der auf seinen gesamten Kader zurückgreifen kann.

1. FC Schwalmstadt II - SG Neuental/Jesberg (So. 15 Uhr, Ziegenhain). Für den FCS und Trainer Siggi Rupprich geht es darum, eine katastrophal verlaufene Saison erhobenen Hauptes zu Ende zu spielen. Wohl wieder mit dem letzten Aufgebot, denn zeitgleich tritt die Verbandsliga-Elf zum Auswärtsspiel in Steinbach an. Beim 4:2 gegen Mengsberg noch überzeugend, versiebten die Gäste ihre beiden letzten Spiele mit 1:2. Auf dem siebten Platz rangierend, kann sich die Alter-Elf jedoch noch weiter nach vorne spielen. Grund genug also für die Kellerwalder, bei denen zuletzt Matiullah Razaq und Marcel Dörrbecker fehlten, die Ärmel nochmals hoch zu krempeln. (zkv)

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