Gruppenliga: Röhn-Team muss sich noch einmal strecken – FC Körle als Zünglein an der Waage

Inan-Elf kann Wabern helfen

Braucht noch ein paar Punkte: Hombergs Marvin Diehl (rechts, hier gegen Baunatals Hani Osman).

SCHWALM-EDER. Der TSV Wabern ist auf Schützenhilfe angewiesen im Endspurt um den Relegationsplatz der Fußball-Gruppenliga. Punktet die SG Kirchberg/Lohne in ihrem letzten Saisonspiel in Bad Wildungen, wäre der Weg wieder frei für die Leck-Elf – einen Sieg bei Absteiger Korbach II vorausgesetzt.

Kampf um die Relegation

Mit dem 10:0-Kantersieg gegen den 1. FC Schwalmstadt II überwand der TSV Wabern seine drittletzte Hürde auf dem Weg zum Relegationsplatz mühelos. Genauso einfach soll es für die Elf von Trainer Christian Leck am Sonntag weitergehen. Dann ist der Tabellendritte bei Absteiger TSV Korbach II zu Gast. Die Ausgangslage ist unverändert. Konkurrent Bad Wildungen muss entweder gegen Kirchberg/Lohne oder im letzten Saisonspiel in Waldeck patzen. Und Wabern einfach die beiden letzten Partien gewinnen.

Gegen die Verbandsliga-Reserve steht Leck der komplette Kader zur Verfügung. Das ist allgemein das große Plus der Mannschaft vom Reiherwald: die personelle Ausgeglichenheit und Tiefe des Kaders. So traf Fabian Hofmann beim 10:0 gegen den FCS am vergangenen Wochenende gleich vierfach. Ein Kantersieg scheint auch gegen die Hansestädter möglich. Denn die stehen schon seit längerer Zeit als Absteiger fest, zumal auch deren erste Mannschaft aus der Verbandsliga absteigt. Aber selbst ein Kantersieg nützt ja nichts, wenn Kirchberg/Lohne nicht mitspielt.

Für das Team von Trainer Halil Inan steht das letzte Saisonspiel an. Ausgerechnet beim Tabellenzweiten Bad Wildungen.

Die Inan-Elf reist zwar als Außenseiter in die Kurstadt, könnte aber schon mit einem Teilerfolg ihre famose Rückrunde mit bislang 28 von möglichen 44 Punkten weiter vergolden. Motivation ist also reichlich vorhanden für die Kicker um Kapitän Lucas Kümmel, sich nochmals von ihrer besten Seite zu zeigen – und Wabern im Kampf um die Relegation Schützenhilfe zu geben.

Kampf gegen den Abstieg    Noch nicht endgültig geklärt ist, welche heimische Mannschaft sich kurzfristig mit dem Thema Abstieg beschäftigen muss (siehe Hintergrund). So geht es für Brunslar/Wolfershausen gegen Neuental/Jesberg sowie für Immichenhain/Ottrau in der Partie gegen Schwalmstadt II darum, aus eigener Kraft mit durchaus möglichen Erfolgen sich eine weitere Saison Gruppenliga zu sichern. Das gilt auch für den FC Homberg im Spiel gegen Eintracht Waldeck.

Der Klub aus der Kreisstadt erfüllt zwar die Pflichten im Jugendbereich, steht jedoch mit 35 Punkten auf dem 13. Rang gehörig unter Druck. So hoffen die heimischen Mannschaften auch auf Schützenhilfe des FC Körle, der mit einem Sieg beim TuS Bad Arolsen wenigstens den 14. der Tabelle auf Distanz halten könnte. • Alle Spiele (siehe Gruppenliga-Tipp) werden am Sonntag um 15 Uhr angepfiffen. (zkv)

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