Erster Saisonsieg der Zenkner-Elf – Felsberg/Lohre/Niedervorschütz scheitert an starker MFV-Defensive

Kapitän Kilian erlöst Melsungen

Abgezogen: Andre Schnell (am Ball) ist hier (von links) den Felsbergern Maximilian Lohne und Julian Sattelmacher enteilt. Im Hintergrund beobachtet Melsungens Mario Kilian die Szene. Foto: Kasiewicz

Melsungen. Der Bann ist gebrochen: Im sechsten Anlauf gelang Verbandsliga-Absteiger Melsunger FV mit dem 1:0 (0:0)-Erfolg über den FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz der erste Sieg dieser Saison als Fußball-Gruppenligist.

Und es war ein hartes Stück Arbeit, denn gegen den gleichwertigen Nachbarn führte erst ein von Kapitän Mario Kilian unhaltbar versenkter Handelfmeter zum Tor des Tages und dem knappen Erfolg (64.). FV-Verteidiger Efrem Melke, dem das Missgeschick passierte, war untröstlich: „Ich springe hoch zur Kopfballabwehr und treffe dabei den Ball mit der Hand“.

Die Gäste erhöhten nachfolgend den Druck, die Bartenwetzer suchten ihr Glück in Kontern. Während Abdullah Al-Omari mit einem fulminanten 30-Meter-Geschoss nur knapp den Ausgleich verpasste (70.), blieb auch das Dribbling von Melsungens Angreifer Carlos Michel über die rechte Angriffsseite unbelohnt (73.).

Mit „Hej Wojciech!“ unterbrach MFV-Trainer Uwe Zenkner den Vorwärtsdrang seines Abwehrchefs Bijan eine Viertelstunde vor Spielschluss. Klar, dass zu diesem Zeitpunkt der erste Saisonsieg nicht mehr gefährdet werden sollte. Der zu großen Teilen auf das Konto der MFV-Abwehr ging. Die eine überzeugende Leistung bot und nichts mehr anbrennen ließ.

Die Gäste benötigten eine Viertelstunde, um in die Partie zu finden. Und hatten bei Kilians Volleyschuss aus zwölf Metern, der knapp über den Kasten strich, das Glück auf ihrer Seite (4.). Wenig später klärte FV-Rückhalt Islam Elgaz gegen Carlos Michel (7.) und Markus Kurka (8.). Es folgte ein verbissener, jedoch fairer Kampf der beiden Mannschaften um die Vorherrschaft auf der Freundschaftsinsel. Mit Vorteilen für die Rohde-Elf in der Viertelstunde vor der Halbzeitpause. Denn da scheiterten Sven Budach (36., 37.), Al-Omari (39.) und Maximilian Lohne nach einer Müller-Vorlage (45.) nur knapp am möglichen Ausgleich.

So blieb es eine ausgeglichene Partie, die erst durch ein unglückliches Handspiel entschieden wurde. „Wir müssen weiter hart arbeiten“, erklärte MFV-Kapitän Mario Kilian mit Bodenhaftung. • MFV: Nödel - Rading, Bijan, Kurka, Raabe - Seker, Kördel - Michel (76. Lange), Kilian, Schnell (90. Germeroth) - Riemenschneider (86. Haas). FV: Elgaz - Haxha, Sattelmacher, Susilovic (70. Römer), Melke - Lohne, Vollgraf - Budach, Müller (82. Kurtanovic), Ostwald (78. Ögün) - Al-Omari.

Von Bernd Knauff

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