Waberns Sippel kann Kasachstan nicht stoppen

Kleinfeld-EM: Aus im Viertelfinale

Waberns Kim Sippel ist bei der Kleinfeld-EM mit seiner Mannschaft gegen Kasachstan ausgeschieden.

Wabern. Im Viertelfinale kam das Aus. Der Waberner Torhüter Kim Sippel scheiterte mit der Kleinfeld-Nationalmannschaft am späteren Europameister Kasachstan im Achtmeterschießen.

„Wir hatten die beste Mannschaft des Turniers am Rand einer Niederlage“, blickte Sippel auf das Spiel zurück. Die Adlerträger gingen 1:0 in Führung und kassierten kurz vor Schluss einen umstrittenenen Achtmeter. Besser lief es im Achtelfinale, im dem der 27-Jährige zum Helden wurde. Im Spiel gegen die Slowakei lag sein Team schon 0:2 zurück, kämpfte sich auf 2:2 heran. Zwei Minuten vor Schluss trafen wieder die Osteuropäer. Erst mit dem Schlusspfiff gelang Deutschland noch der Ausgleich und es ging direkt ins Achtmeterschießen. Hier hielt Sippel direkt zwei Bälle und sicherte seinem Team das Weiterkommen.

Schon in der Vorrunde hielt der Waberner stark. Sein Team stellt mit dem 14:0 im zweiten Gruppenspiel gegen Luxemburg sogar einen EM-Rekordsieg auf. „Wir können mit unserer neuformierten Mannschaft und nach einer durchwachsenen Vorbereitung zufrieden sein“, sagte Sippel, der vor allem die Organisation des Turniers lobte. „Das hatte hier professionellen Charakter. Alleine bei unserer Nationalmannschaft waren ein Ernährungsberater und Athletiktrainer dabei“, so Sippel. Nur seine Ankunft in Deutschland verlief durchwachsen. Denn der frühere Spieler vom KSV Hessen Kassel verlor mit dem TSV Wabern im Gruppenliga-Spiel direkt gegen Aufsteiger Volkmarsen.

WM im nächsten Jahr

Im Kleinfeld stehen die nächsten Höhepunkte erst im kommenden Jahr an. Im Juni wird die EM in Tschechien ausgetragen. Die WM, für die Deutschland bereits qualifiziert ist, findet im Herbst in Tunesien statt. (dts) Foto: nh

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