Altenlotheim tritt beim FC Homberg an

„Können nur gewinnen“

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Erzielte beim 1:0-Hinspielerfolg gegen Homberg das Siegtor: Florian Heine (links), hier gegen Sebastian Scholz von der SG Rhoden/Schmillinghausen.

Altenlotheim. Im letzten Auswärtsspiel dieses Jahres gastiert der auf Rang elf platzierte TSV Altenlotheim am Sonntag um 14.30 Uhr im Stellberg-Stadion beim Tabellenneunten FC Homberg.

Beide Teams müssen noch einmal punkten, um die Winterpause nicht im Bereich der Abstiegszone zu verbringen.

Der Ausfall der Partie gegen die SG Brunslar/Wolfershausen kam dem TSV Altenlotheim am vergangenen Wochenende nicht ungelegen. Der von vielen Ausfällen geplagte, an sich schon sehr kleine Kader, konnte so noch einmal regenerieren, bevor jetzt die Partie gegen den spielstarken FC Homberg ansteht. Die ausgefallene Begegnung soll noch in diesem Jahr, am 6. Dezember, am Altenlotheimer Oberbach nachgeholt werden.

„Es war schon für alle Beteiligten gut, dass nicht gespielt werden konnte. Der Platz ist aber auch in keinem guten Zustand, selbst im Training müssen wir Abstriche machen“, sagt Trainer Volker Backhaus.

Der B-Lizenz-Inhaber ist aber zuversichtlich, dass in Homberg gespielt werden kann: „Wenn wir nicht im Stadion spielen können, wird die Partie wohl auf dem dortigen Hartplatz ausgetragen.“

Personell hat sich die Lage weiter entspannt, Pascal Ohm wird nach seiner Zehenverletzung spielen. Nur Kapitän Marc-Andre Garthe muss weiter passen. Im Hinspiel siegte Altenlotheim knapp mit 1:0, Torschütze war nach knapp einer Stunde Florian Heine, der seine Knöchelverletzung mittlerweile überwunden hat.

Seit drei Wochen trägt Horst Brandner beim FC Homberg die sportliche Verantwortung. Der A-Lizenz-Inhaber, unter anderem beim SC Neukirchen und dem TSV Erksdorf tätig, folgte auf den erst zu Beginn der Saison verpflichteten Trainer Hayri Karahan. „Homberg ist eine schöne Aufgabe, weil es dem Verein am wichtigsten ist, dass die vielen eigenen Talente integriert werden“, sagt der neue Mann. Sein Ziel ist ein Platz im gesicherten Mittelfeld. Aus den bisherigen drei Spielen holte Brandner zwei Siege, darunter einen 2:0-Überraschungserfolg gegen den Tabellenzweiten TSV Wabern. Wie auch der TSV Altenlotheim erzwangen die Witterungsbedingungen der Vorwoche für Homberg eine Zwangspause. Mit dem siebten Heimerfolg will das Team die Winterpause im gesicherten Mittelfeld verbringen.

Das ist auch das Ziel des Backhaus-Teams. Dazu muss in Homberg gepunktet werden. „Homberg ist eine spielstarke, technisch versierte Mannschaft, die derzeit auf einem Platz steht, wo sie nicht hingehört. Wir können dort nur gewinnen“, sagt er.

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