FCK schießt beim 4:1 gegen Kirchberg/Lohne erstmals mehr als zwei Tore in einer Partie – Jäger mit Gelb-Rot

Körle findet den Stecker wieder

Volltreffer: Körles Routinier Eugen Wagner (rechts) zieht hier vor Kirchberg/Lohnes Sahin Celik ab. Dem Stürmer gelang das Tor zum zwischenzeitlichen 2:1. Foto: Kasiewicz

Körle. Bis zur 62. Minute war es ein Duell auf Augenhöhe in der Fußball-Gruppenliga-Partie zwischen dem FC Körle und der SG Kirchberg/Lohne. Dann sorgte ein harter, aber vertretbarer Platzverweis für SG-Abwehrchef Frank Jäger beim Stand von 2:1 für den FCK für klarere Verhältnisse. Die Gastgeber nutzten anschließend die entstehenden Räume und gewannen mit 4:1 (1:1).

Sufi trifft früh zum 1:0

„Wir hatten etwas Spielglück. Aber meine Elf hat eine klasse Leistung mit einer tollen Körpersprache gezeigt“, war FCK-Spielertrainer Jörg Müller zufrieden. Besonders in der ersten halben Stunde zeigte sein Team trotz schwieriger Platzverhältnisse flüssige Kombinationen. Eine nutzte Harun Sufi, nachdem Eugen Wagner zuvor noch verzogen hatte (3.), zur 1:0-Führung: Ein verunglückter Klärungsversuch von Jasar Demir landete direkt vor Sufis Füßen, der überlegt einschob (18.).

Am Anschluss vergaben Jannis Ehrhardt und der agile Marvin Diehl eine Doppelchance zum Ausgleich (19.). Der wenig später dann fallen sollte: Abschlag von SG-Torwart Thomas Vollmer, Verlängerung von Paul Graf in den Lauf des durchstartenden Daniel Wissemann, Heber über den herausgeeilten FCK-Schlussmann Sven Sennhenn - 1:1 (29.).

„Danach wurde uns der Stecker gezogen“, beschrieb Müller die Phase nach dem Ausgleich. Denn die Gäste vergaben nun reihenweise Chancen durch Sercan Buran (31.), Dominik Heldmann (33.), Wissemann (36.) und Graf (39.).

Nach der Pause fand die Müller-Elf aber den „Stecker“ wieder. Ähnlich wie beim 1:1 nutzte Wagner noch vor Jägers Platzverweis seine Freiheiten nach einem Sennhenn-Abschlag zum 2:1 (52.). In Überzahl sorgten dann FCK-Kapitän Alexander Schmidt (68.) und der eingewechselte Daniel Kraus (87.) zum ersten Mal für mehr als zwei FCK-Tore in einem Spiel und für Frust bei SG-Coach Sven Pfefferkorn: „Wir bekommen zu viele Gegentore. Der Wille war nicht da, Tore zu verhindern.“ • FCK: Sennhenn - Essid (83. Fehr), Lenz, Dobler-Eggers, Winkler - Alberding, Schmidt, Riemann (73. Kraus), Sufi (56. Melnarowicz) - Wagner, Krug. SG: Vollmer - Demir, Celik, Jäger, Hetzel - Diehl, Ehrhardt - Heldmann, Graf, Wissemann (65. Müller) - Buran (76. Diederich).

Von Fabian Seck

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