Alberding und Wagner schießen Müller-Elf beim MFV innerhalb von 60 Sekunden auf die Siegerstraße

Körle schlägt prompt zurück

Laufduell: Körles Thomas Melnarowicz (r.), der beide FCK-Treffer vorbereitete, kann hier dem Melsunger Sören Lange entwischen. Foto: Hahn

Melsungen. Der Einstand des neuen Spielertrainer-Gespanns Hendrik Schmidt/Pere Pavic misslang und die Serie riss. Nach sechs Spielen ohne Niederlage und der Entlassung von Trainer Uwe Zenkner musste sich der Melsunger FV im Nachbarschaftsduell der Fußball-Gruppenliga trotz einer 1:0-Führung dem FC Körle dank eines furiosen Doppelschlages der Gäste noch mit 1:2 (0:0) geschlagen geben.

„Die Köpfe sind nach dem 0:1 gegen uns diesmal nicht runter gegangen“, sah FCK-Trainer Jörg Müller seine Elf unbeeindruckt vom Rückstand. Für den MFV-Angreifer Mario Kilian, von Maximilian Kördel nach dessen energischem Einsatz perfekt angespielt, gesorgt hatte (62.). Was folgte, wie es FCK-Rückhalt Sven Sennhenn formulierte, war „eine geile Reaktion“ seiner Elf. Denn nur eine Minute später traf Dennis Alberding, von Thomas Melnarowicz steil angespielt, zum 1:1-Ausgleich (63.).

Und die Gäste legten noch einen Treffer nach. Wiederum nach nur einer Spielminute hatte diesen erneut Melnarowicz eingefädelt. Seine Flanke von der rechten Seite versenkte Eugen Wagner (64.) und ließ den FCK-Fanclub jubeln: „Ohne Körle wäre hier nichts los“.

Unter den Augen von Brunslars Trainer Timo Rudolph und Dirk Langhans, mit dem TSV Wabern nächster Gegner der Bartenwetzer, drängten die Hausherren auf den Ausgleich. Konnten jedoch das kompakt verteidigende Gäste-Team nicht mehr ernsthaft in Bedrängnis bringen.

Die neuen MFV-Trainer rätselten indes über die schnellen Gegentreffer sowie die verpasste Chance, selbst einen Dreier zu landen. „Wir waren vom eigenen Treffer noch zu euphorisiert“, lautete ein erster Erklärungsversuch für den zweiminütigen Blackout. Nick Krug, einer von fünf FCK-Akteuren, die schon das Melsunger Trikot trugen, freute sich gleich doppelt. Zum einen, weil er viele Kumpels wieder getroffen hatte und natürlich über den Auswärtssieg. Mit dem seine Mannschaft nun ein gutes Stück näher an die Spitze der Gruppenliga herangerückt ist. • MFV: Nödel - Rading (81. Haas), Bijan, Kurka, Raabe - Kördel, H. Schmidt - Michel (71. Schnell), Kilian, Lange (60. Frommann) - Riemenschneider. FCK: Sennhenn - Essid, K. Lenz, Dobler-Eggers, Winkler - A. Schmidt, Riemann (79. Kraus) - Alberding, Krug (89. Sufi), Melnarowicz (86. Scherbaum), Wagner.

Von Bernd Knauff

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