FCE: Versöhnlicher Abschluss der Aufstiegsrunde - nächste Saison neuer Anlauf

Langhans geht mit 3:1-Sieg

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Hier geblieben: Edermündes Torschütze Felix Mertsch (links) wird hier von Balhorns Tobias Löber per Textilprobe an einem weiteren Vorstoß gehindert.

Holzhausen. Die Fußballer des SC Edermünde spielen nach dem Scheitern in der Aufstiegsrunde zur Gruppenliga auch in der kommenden Saison in der Kreisoberliga Schwalm-Eder. Immerhin sorgten die Langhans-Schützlinge mit einem 3:1 (3:1) gegen den SV Balhon für einen versöhnlichen Abschluss.

Das Spiel

Im bedeutungslosen Duell gegen den Vizemeister aus dem Kreis Hofgeismar/Wolfhagen bot Edermünde eine engagierte Leistung, kontrollierte das Spiel und ließ Balhorns Stürmer kaum zur Entfaltung kommen. André Strippels Schuss (19.) strich am Pfosten vorbei, bevor der SV-Abwehrchef Dennis Reitze per Kopf für die überraschende Gästeführung sorgte (26.). Nur eine Minute später rettete Nicolai Jabornig beim Schuss von Sascha Menge auf der Torlinie. Dann setzte sich jedoch die druckvolle Spielweise der Gastgeber durch. Innerhalb von acht Minuten sorgten Strippel (30.), Mike Lengemann (31.) und Felix Mertsch (38.) für die Wende. Nach der Pause ließen sich die Gäste nicht mehr aus der Abwehr locken. Dadurch hatte der SCE viel Ballbesitz und brachte so problemlos seinen Vorsprung ins Ziel.

Das fazit

Erst mit einem Sieg im letzten Saisonspiel in Wabern gelang dem SCE als Zweiter die Qualifikation zur Aufstiegs-Relegation, womit die Mannschaft einen Rückstand von fünf Punkten zur Winterpause wettgemacht hatte. „Diese Chance hätten wir gerne genutzt, doch das Team hat alles gegeben“, lautete das Fazit von Trainer Dirk Langhans, für den die 0:5-Heimpleite gegen Kleinalmerode der „Knackpunkt“ war. Seine Erklärung: Nach dem 5:2-Auftaktsieg in Goddelsheim sei die Erwartungshaltung und der Erfolgsdruck für seine junge Elf zu groß gewesen.

Der abschied

„Der SCE lebt in erster Linie vom Zusammenhalt und der Kameradschaft“, erklärt SCE-Vorsitzende Heiko Petersen. Jahrelang sei das Team ohne große personelle Veränderungen auch aufgrund einer guten Nachwuchsarbeit gewachsen, so dass Trainer Dirk Langhans die Mannschaft nach „drei überragenden Jahren“ mit einem „lachenden und einem weinenden Auge“ in Richtung Wabern verlässt.

Die Perspektive

Immerhin konnte mit Hannes Alter sowie Christoph Grunewald (Co-Trainer) schnell ein neues Spielertrainerduo präsentiert werden, wobei der langjährige Melsunger als Spielmacher sicherlich eine enorme Verstärkung ist. Mit Felix Georgi (Trainer Wabern II) und Torhüter Philipp Maurer (Eder/Ems) verlassen zwei Spieler den Club. Weitere Ergänzungen sind geplant, die aber an der üblichen Kontinuität nichts ändern werden. Um dann in der kommenden Serie die nächste Stufe zu nehmen.

Von Bernd Krommes

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