Gruppenliga: Korell-Doppelpack beim 3:3 Waberns in Baunatal

Leck-Elf hat gelernt und punktet weiter

Ball im Blick: Waberns Aykut Seker (re.) ist hier vor dem Baunataler und früheren Felsberger Maximilian Norwig zur Stelle. Foto: Fischer

Baunatal/Wabern. So gut standen die Fußballer des TSV Wabern seit dem Abstieg 2011 aus der Verbandsliga nicht mehr da: Auch beim 3:3 (2:1) im Hit beim bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter GSV Eintracht Baunatal punktete die Leck-Elf und ist nunmehr seit neun Spielen (7 Siege/2 Remis/32:13 Tore) ungeschlagen.

„Das Spiel hatte Verbandsliga-Niveau mit hohem Tempo auf beiden Seiten. Es stimmt mich komplett positiv, dass wir in Baunatal und zuvor gegen Körle vier Punkte geholt haben“, sagte Florian Korell. Waberns Kapitän hatte sein Team vor 400 Zuschauern mit einem Schuss von der Strafraumkante früh in Führung gebracht (13.). Nur sechs Minuten später war der 26-Jährige erneut zur Stelle und verwandelte einen Freistoß frech flach unter der Mauer hindurch.

Doch die Hausherren zeigten sich in der fair geführten Partie wenig geschockt. Nach einer Flanke von Jörn Katluhn ließ Niels Willer mit einer geschickten Körperdrehung die TSV-Abwehr schlecht aussehen und traf zum 1:2 (24.). Auf beiden Seiten ergaben sich bis zur Pause weitere hochkarätige Chancen.

Jörn Katluhn läutete per Abstauber zum 2:2 eine packende Schlussphase ein (70.). TSV-Eigengewächs Sebastian Löcke, zu dessen Jugendtrainern auch Florian Korell zählt, brachte seine Farben wieder nach vorn (73.). Das reichte aber nicht zum Auswärtssieg, weil Pascal Preuss nach einer schönen Freistoßvariante den Treffer zum 3:3 markierte (78). „Ein gerechtes Ergebnis in einem tollen Spiel“, fand Eintracht-Trainer Manfred Katluhn.

Damit können auch die Reiherwalder gut leben. Denn vor einem Jahr waren sie mit nur vier Punkten aus acht Partien gestartet. „Das war uns eine Lehre. Jetzt genießen wir es, oben mitzuspielen“, betont Florian Korell, der mit nunmehr elf Treffern die interne Torjägerliste vor Bruder Fabian und Niklas Müller (beide 9) jetzt allein anführt.

Damit gehört das Trio, das immer wieder geschickt von Spielmacher Maximilian Kördel in Szene gesetzt wird, zu den Top fünf der Klasse. Qualitäten, die kommenden Sonntag gegen Schlusslicht SSG Ense/Nordenbeck und am 18. Oktober im nächsten Hit gegen den Tabellendritten TSV Mengsberg gefragt sind.

Von Tobias Kisling und Sebastian Schmidt

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