Brunslar/Wolfershausen kann bereits mit einem Punkt Ticket für weitere Saison in Gruppenliga lösen

Leck-Elf muss auf Homberg hoffen

SCHWALM-EDER. Drei Spieltage vor dem Ende der Saison geht es für die heimischen Gruppenliga-Kicker aus Wabern noch um den Relegationsrang. Im Tabellenkeller spielen drei heimische Teams um den Klassenverbleib.

Kampf um DIE Relegation

Fatale Folgen könnte für den TSV Wabern der eine Punkt haben, der wegen Nichterfüllung des Schiedsrichter-Pflichtsolls abgezogen wurde. Denn dadurch entstand überhaupt erst Punktgleichheit mit der SG Bad Wildungen/Friedrichstein, dem Konkurrenten um den Relegationsplatz. Denn bei Gleichstand zählt zunächst der direkte Vergleich vor der Tordifferenz, bei der die Leck-Elf klar die Nase vorn hat.

23 Spieltage auf dem zweiten Platz stehend, zieht der TSV jedoch nach dem 1:3 in Bad Wildungen und dem 1:0 zu Hause nach derzeitigem Stand den Kürzeren. Diese Situation könnte sich auch nach dem letzten Spieltag so darstellen.

Denn mit Schwalmstadt II, Korbach II und Brunslar/Wolfershausen stehen sowohl für Wabern als auch die Kurstädter (gegen Homberg, Kirchberg/Lohne und Waldeck) lösbare Aufgaben an. „Ich denke da aber noch gar nicht dran“, erklärt TSV-Spielertrainer Christian Leck und hofft zum einen auf einen Dreier am Reiherwald gegen den 1. FC Schwalmstadt II (Pfingstmontag, 15 Uhr) sowie zum anderen einen Ausrutscher des Konkurrenten.

Kampf im Keller

Spannend bleibt auch die Lage im Tabellenkeller, in dem mit Schwalmstadt II, Korbach II und Ense/Nordenbeck drei von vier Absteigern feststehen.

Die SG Brunslar/Wolfershausen (Samstag, 16 Uhr in Waldeck), Neunter mit 39 Punkten, dürfte schon ein Zähler zum Klassenerhalt genügen. Denn dahinter nimmt sich die Konkurrenz aus Altenlotheim (10./38), Rengershausen (11./36) und Bad Arolsen (14./31) in weiteren direkten Vergleichen noch gegenseitig Punkte weg. „Wir müssen nochmals zulegen“, hofft SG-Trainer Nico Röhn auf das finale Erfolgserlebnis schon am Edersee.

Und auch für den FC Homberg (12./35), der am Samstag ab 15.30 Uhr in Bad Wildungen antritt, sowie für die SG Immichenhain/Ottrau (13./34) im Heimspiel am Sonntag ab 15 Uhr gegen Rengershausen, stehen die Chancen auf ein weiteres Jahr Gruppenliga gut. Denn beide Teams haben den direkten Vergleich gegen den derzeit am stärksten gefährdeten TuS Bad Arolsen für sich entschieden. Mit Waldeck und Neuental/Jesberg warten auf Homberg in der Folge Gegner auf Augenhöhe.

Die Hastrich-Elf muss noch gegen Schwalmstadt II und Korbach II antreten. So sollte der SG, trotz des zu erwartenden Punktabzugs wegen fehlender Jugendspieler, der Klassenerhalt gelingen.

Weiter spielen: TSV Mengsberg - FC Körle (heute, 19 Uhr), SSG Ense/Nordenbeck - SG Kirchberg/Lohne (So. 15 Uhr, Nieder-Ense), SG Neuental/Jesberg - TSV Korbach II (So. 15 Uhr, Zimmersrode).

Von Bernd Knauff

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