Gruppenliga: Brunslar will in Erfolgsspur zurückfinden – Inan-Elf plant in Waldeck die Überraschung

Macht es Körle wieder zweistellig?

Immer einen Schritt zu spät: So wie im Hinspiel (1:11) soll es für Schwalmstadts Tobias Alheit (links) im Spiel gegen Körles Sebastian Schiepe nicht noch einmal laufen. Foto: Hahn

SCHWALM-EDER. Mit dem reizvollen Nachbarschaftsduell Homberg gegen Wabern startet die Fußball-Gruppenliga in die Rückrunde. Auch in Brunslar (gegen Immichenhain/Ottrau) und Schwalmstadt (gegen Körle) stehen sich heimische Teams gegenüber. Alle Spiele werden am Sonntag um 14.45 Uhr angepfiffen.

Eintracht Waldeck - SG Kirchberg/Lohne. Zum Auftakt der Saison legte die SG nach Toren von Jasar Demir (2) und Lucas Kümmel einen klaren 3:0-Sieg gegen die Eintracht vor. Doch während die Hausherren danach nur noch dreimal das Nachsehen hatten, folgte für die Elf von SG-Trainer Halil Inan eine bescheidene Vorrunde mit weiteren vier Erfolgen, einem Remis, jedoch zehn Niederlagen. Ein erneuter Sieg fiele diesmal wohl in die Rubrik Überraschungen.

1. FC Schwalmstadt II - FC Körle (Ziegenhain). Nur ungern erinnert man sich in der Schwalm an die deftige 1:11-Klatsche aus dem Hinspiel. „Die Mannschaft will sich auf jeden Fall teurer verkaufen als damals“, hofft Schwalmstadts Sportlicher Leiter Karlo Seck auf eine Trotzreaktion der jungen Elf. Die wieder mit Kapitän Lukas Ide antreten kann. Und mit Verstärkung aus dem Verbandsliga-Kader rechnet. Bei den Gästen fehlt der Dreifachtorschütze vom ersten Spieltag, Thomas Melnarowicz (Sperre). Dennoch geht der FCK als Favorit in diese Partie. Winkt doch bei einem Sieg der dritte Tabellenplatz.

SG Brunslar/Wolfershausen - SG Immichenhain/Ottrau (Brunslar). Den ersten Vergleich der beiden Teams entschieden die Hausherren mit 3:0 klar für sich. „Das wird diesmal deutlich schwerer als zu Saisonbeginn“, erklärt Brunslars Trainer Nico Röhn. Im Wissen, dass sich der Neuling inzwischen an die Gruppenliga-Luft gewöhnt hat. Nach vier Siegen in Folge setzte es für die Gastgeber zuletzt zwei Pleiten. Auch ohne den gesperrten Kevin Götting sowie den verletzten Jan Schmidt soll jedoch die gute Heimbilanz auf sechs Siege ausgebaut werden. Was nicht einfach sein wird gegen eine Elf, die auf des Gegners Platz bei einem Erfolg und fünf Remis nur dreimal das Nachsehen hatte. „Wir wollen von unseren ersten Erfahrungen profitieren und diesmal gewinnen“, betont Gäste-Kapitän Roman Bernhardt.

SG Bad Wildungen/Friedrichstein - SG Neuental/Jesberg (Friedrichstein). Gut vorbereitet gehen beide Mannschaften in ihr erstes Rückrundenspiel. Die Badestädter mit drei Siegen und einem Remis aus den letzten vier Partien, die Gäste mit drei Dreiern in Folge. Und auch im Hinspiel hatten die Kellerwälder mit 2:0 die Nase vorn. Mit dem 1:0 in der ersten Spielminute gelang damals Spielertrainer Hannes Alter ein Einstand nach Maß. Daneben glänzte Andreas Römpke im Kasten und Rainer Juli im Mittelfeld.

FC Homberg - TSV Wabern (So. 14.45 Uhr). Neun Plätze, 16 Punkte und 38 Treffer in der Tordifferenz trennen den Zweitplatzierten TSV und den Elften FCH schon. Dennoch sagt Waberns Trainer Christian Leck: „Das ist ein Spiel auf Augenhöhe. Die Tabelle spielt diesmal keine Rolle.“ Und erwartet eine ähnlich umkämpfte und spannende Partie wie beim 4:2 am 2. August in Wabern. Dabei trafen der überragende Florian Korell (3) und Manuel Merten für den TSV, Marvin Diehl und Marvin Schmidt für Homberg. Damals war es die Premiere für den neuen Trainer Hayri Karahan, jetzt wird es das erste Heimspiel für dessen Nachfolger Horst Brandner, der mit der Leistung seines jungen Teams beim 0:1 in Bad Wildungen trotz vergebener Torchancen zufrieden war. (zkv/sbs)

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