Was war da denn los?

Yannik März vom 1. FC Schwalmstadt trifft alles und muss runter

Yannik März

Ziegenhain. Yannik März hat sich nach Verletzungen zurückgekämpft. Er hat beim 4:2 der Reserve des 1. FC Schwalmstadt in Goddelsheim mehr Höhen und Tiefen erlebt hat als mancher Fußballer in einer Saison.

Eigentor, Treffer für seine Mannschaft und Gelb-Rote Karte – was war da denn los? „So ein Spiel habe ich noch nie erlebt“, muss der 22-Jährige schmunzeln. Denn er wurde bei seinem 43-minütigen Spektakel auch noch auf drei Positionen eingesetzt. Erst im rechten Mittelfeld, dann auf der Sechs und schließlich im Sturm. Ein Allrounder eben, der seit der ersten Minute Mitglied beim FCS ist, wo sein Vater Marco einst Spieler in der Oberliga und später Trainer in der Hessenliga war.

Sein Sohn hatte nun Pech, dass er bei einem langen Freistoß eher am Ball als sein Gegenspieler war und ins eigene Tor köpfte. „Das war mein erster Kopfballtreffer“, nahm es der Niedergrenzebächer mit Humor. Und machte es eine Viertelstunde später wieder wett. Per Fuß lenkte er einen Freistoß von Daniel Schwalm zum 1:1 in die Maschen. Mitspieler Fabian Steffens legte das 2:1 vor der Pause nach.

Viel Freude daran hatte die Nummer 19 nicht. Nachdem er für ein taktisches Foul Gelb gesehen hatte, gab’s für sein zweites Vergehen die Ampelkarte. „Ich bin im Angriff ausgerutscht und mit meinem Gegenspieler zusammengeprallt. Das war keine Absicht und ist echt dumm gelaufen“, sagt der Linksfuß. Mit einem Traumtor von Alex Fey und einem Treffer von Jan-Philipp Selentschik sicherte sich der FCS in Unterzahl drei Punkte. Auch für Yannik März. Im Training gibt’s nun als Dank eine Kiste. Aber kein Bier. „Bei uns trinken die Jungs lieber Fanta“, sagt er und lacht.

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