Fußball-Gruppenliga: Altenlotheimer Erfolgsserie geht beim 4:0 in Kirchberg weiter

Mohr kriegt langsam Angst

Kopfballduell: Norman Hetzel (SG Kirchberg/Lohne, rechts) steigt hier höher als Alexander Köster (Altenlotheim). Foto: Kares

Kirchberg. Der TSV Altenlotheim hat sich in der Fußball-Gruppenliga Kassel auf den dritten Tabellenplatz vorgeschoben. Durch einen 4:0-Sieg bei der SG Kirchberg/Lohne setzte die Mannschaft vom Oberbach seinen Lauf nach der Winterpause fort. Trainer Michael Mohr resümierte nach dem Spiel: „Ich bin sehr zufrieden. Wir spielen derzeit wohl nicht den schönsten, aber erfolgreichsten Fußball in der Klasse.“

Bevor es soweit war musste die Mannschaft mit Libero Kai Bremmer allerdings einige brenzlige Situationen überstehen. Knackpunkt des Spiels war wohl der verschossene Handelfmeter von Paul Graf in der 36. Minute.

Anschließend bauten die Gastgeber zwar viel Druck auf die Hintermannschaft des TSV Altenlotheim auf, das Tor fiel jedoch auf der anderen Seite. Sven Penzenstadler, der wenige Minuten noch zuvor den Handelfmeter verursacht hatte, traf nach einem langen Ball von Bremmer mit dem Hinterkopf zum 0:1 – in der wohl denkbar besten Situation, wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff.

Auf dem holprigen Geläuf in Kirchberg war auch in der zweiten Halbzeit ein kombinationsreicher Fußball kaum möglich. Altenlotheim versuchte es dennoch – und das mit Erfolg: Das 0:2 war sehenswert, denn Florian Heines Traumpass auf Karsten Trachte konnte dieser zum 0:2 vollstrecken (59.).

Als dann wenig später auch Kirchbergs Torwart Lars Dressler nach einer Notbremse gegen Heine mit der roten Karte vom Platz flog und Bremmer den fälligen Strafstoß zum 0:3 verwandelte, war auch der letzte Widerstand der Gäste gebrochen.

Fortan ging fast alles bei den Gästen, denn Trachte erhöhte äußerst glücklich sogar auf 0:4. Sein Schuss aus spitzem Winkel war noch abgefälscht und senkte sich unhaltbar ins lange Eck (84.). Heine hätte mit einem schönen Solo sogar auf 0:5 erhöhen können, letztendlich scheiterte er an Ersatzkeeper Simon. „Wir haben uns in der ersten Halbzeit sehr schwer getan, derzeit ist die Mannschaft aber so stabil, dass wir diese Situationen überstehen. Wir können beruhigt nach Wabern fahren und ich denke dann sehen wir auch, wo wir stehen. Sechs Spiele und 24 Tore – das macht mir langsam Angst“, freute sich Mohr.

Von Martin Kares

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