Gruppenliga: „Moral wieder da“

Derby: Wildungen/F. gastiert in Bad Arolsen

Der Derbysieg kommt vor dem Fall, wünscht sich Giacomo König vom TuS Bad Arolsen (vorn). Foto:  zmp

Bad Arolsen. Das letzte Gruppenligaderby des Kalenderjahres 2014 steht am Sonntag in Bad Arolsen auf dem Programm. Ob dieses aber planmäßig über die Bühne gehen kann, ist äußerst fraglich. Denn der Hartplatz neben dem Richard-Beekmann-Stadion erwies sich laut TuS-Coach Uwe Schäfer beim Training unter der Woche in keinem spieltauglichen Zustand.

Nichtsdestotrotz hat sich die Stimmung im Lager der Residenzstädter durch das 3:3-Remis gegen Altenlotheim stark verbessert. „Die Moral ist bei uns wieder da. Wir haben erst einen 0:2 und dann einen 2:3-Rückstand in allerletzter Minute egalisiert. Das stimmt mich zuversichtlich“, freut sich Schäfer über die Leistungssteigerung.

Wegen der jüngsten 1:2-Niederlage der Wildunger gegen Wabern erwartet Bad Arolsens Trainer im Falle einer planmäßigen Austragung der Begegnung einen hochkonzentrierten Gegner. „Sie wollen sich keinen weiteren Patzer erlauben und werden sich so präsentieren“, ist sich Schäfer sicher. „Aber wir werden mit breiter Brust auftreten und aus einer kompakten Defensive agieren, um die starke Offensive der Wildunger nicht zur Entfaltung kommen zu lassen. Unser Ziel ist es, auf alle Fälle zu punkten“, lautet seine Marschroute. Für dieses Unterfangen muss Schäfer verletzungsbedingt auf Dennis Hampe verzichten. Zudem fehlt Artur Berger aus beruflichen Gründen.

Nach der Niederlage gegen den TSV Wabern kann die Marschrichtung der SG Bad Wildungen/Friedrichstein nur noch sein, Platz zwei bis zur Winterpause zurückzuholen. Dafür benötigt die SG drei Punkte, um den FC Homberg wieder einzuholen.

Doch die Gäste-Elf muss gewarnt sein nach dem jüngsten 3:3 des TuS. Für Jörg Schäfer, Trainer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein, ist dieser Blick allerdings unerheblich: „Wir wollen nur auf uns schauen und einen guten Jahresabschluss haben. Platz zwei muss das Ziel sein. Wir wollen unseren Ausrutscher gegen Wabern vergessen machen, brauchen dafür aber wieder mehr Durchschlagskraft im Angriff“, kündigt der SG-Trainer an.

Vor einigen Wochen war das Spiel gegen den TuS aus Sicht der Gäste etwas unerklärlich ausgefallen. Daran will Schäfer nicht mehr denken: „Alles, was da war, ist nebensächlich. Fakt ist, dass wir uns auf einem Ascheplatz vorbereiten und eine gute Chance haben, in Bad Arolsen zu gewinnen.“ Personell hat die SG keine Sorgen. (zka/zpj)

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