Brunslar/Wolfershausen nutzt Drangperiode nicht – Felsberg effektiver im Abschluss

Müller ist der Derby-Held

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Er war der gefeierte Mann im Derby: FV-Kapitän Alexander Müller (rechts), der hier vor Johannes Möller den Ball behauptet. 

Neuenbrunslar. Hart umkämpfte Zweikämpfe, Emotionen auf beiden Seiten, eine stimmungsvolle Zuschauerkulisse – es war das erwartet packende Felsberger Derby zwischen der SG Brunslar/Wolfershausen und dem FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz in der Fußball-Gruppenliga. Mit dem besseren Ende für die Gäste, die sich durch einen 2:1 (0:0)-Erfolg erstmals seit zehn Jahren wieder zum Derbysieger kürten.

Dabei avancierte FV-Kapitän Alexander Müller zum Helden. In der entscheidenden Phase des Spiels behielt der Spielmacher bei einem Konter die Ruhe, ließ seinen Gegenspieler aussteigen und schoss zum Siegtreffer ein (66.). „Das hat Brunslar wehgetan, weil sie nach dem Ausgleich eigentlich am Drücker waren“, sagte der Torschütze. Denn wenige Minuten zuvor hatte der für den verletzten Stefan Grasse früh eingewechselte Kevin Götting erst für den 1:1-Ausgleich gesorgt, nachdem er einen Querpass der gegnerischen Abwehr abgefangen hatte (61.).

Und dann sogar noch die Riesenchance auf die Führung, brachte es aber fertig den Ball am Tor vorbeizuschieben, obwohl FV-‘Torhüter Islam Elgaz schon auf dem Boden lag (64.). „Das war die Schlüsselszene. Den muss er machen“, haderte SG-Spielertrainer Timo Rudolph.

Nach dem erneuten Rückstand – zuvor hatte Abdullah Al-Omari mit seinem zehnten Saisontreffer das 1:0 für das Team von Trainer Armin Rohde erzielt (51.) – war das Bemühen der Hausherren abermals zurückzukommen zwar erkennbar, aber: „Irgendwann gingen die Köpfe runter“, erklärte Rudolph. Folglich war das Auswärtsteam bei Konterchancen von Müller (73., 87.) und Seyhmus Elgaz (77.), die der eigentliche Reserve-Schlussmann Jonas Schönewolf klasse entschärfte, der Entscheidung näher als die Gastgeber dem Ausgleich. Einzig Lukas Tippel sorgte mit einer Flanke an den Pfosten noch für Torgefahr (76.).

Was in der ersten Hälfte anders ausgesehen hatte. Denn da hatte die SG die aussichtsreicheren Chancen, doch Marco Wollmann (8., 9.) und Moritz Gerhold (24.) verpassten es, die Derby-Serie aufrecht zu erhalten. Zur Freude von Müller: „Dieser besondere Sieg mit dem wir zu unseren Stadtrivalen aufgeschlossen haben, fühlt sich richtig gut an. Insbesondere für unsere treuen Fans.“ • SG: Schönewolf - Möller, F. Müller (82. Zwicker), Grenzebach, L. Tippel -Grasse (21. Götting), Illian - F. Tippel, Gerhold, Folwerk (71. Herwig) - Wollmann. FV: I. Elgaz - Ostwald (75. Merker), Lohne, Sattelmacher, Römer - Vollgraf, Heinemann - Haxha, A. Müller (89. Susilovic), S. Elgaz - Al-Omari (60. Kurtanovic).

Von Fabian Seck

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