Nur die Joker treffen bei Punkteteilung im Topspiel zwischen Mengsberg und Wabern

Müller gleicht noch aus

Nimmt es hier mit zwei Gegenspielern auf: Waberns Tim Kleinmann (Mitte) wird von Marcel Reitz (links) und Dennis Dorfschäfer in die Zange genommen Foto: Hahn

MENGSBERG. Es war der Tag der Joker. 60 Minuten waren gespielt im Topspiel der Fußball-Gruppenliga zwischen dem TSV Mengsberg und dem TSV Wabern, und immer noch kein Tor gefallen. Das nahm Mengsbergs Coach Mario Selzer zum Anlass, Lukas Berneburg zu bringen (61.) und dann wechselte Waberns Trainer Christian Leck Niklas Müller (72.) ein. Wenig später stand es 1:1. Die Torschützen: Erst Berneburg, dann Müller.

Schmeichelhaft war das Remis für die Elf vom Waberner Reiherwald, weil die Hausherren es in der ersten Halbzeit versäumten, aus ihren guten Torchancen eine Vorentscheidung herbei zu führen. So landete Gerd Hainmüllers Eckball am hinteren Lattenkreuz. Drei Minuten waren da gerade mal gespielt.

Das gleiche Kunststück gelang Mirco Kleinmann per Kopf nach einem Hainmüller-Freistoß (19.). Dazwischen lag eine Großchance für Kleinmann, der eine Fidan-Vorlage von links aus drei Metern über den Kasten setzte (12.). Nach einer halben Stunde fanden die Gäste besser ins Spiel. Die Versuche von Andreas Schluckebier (28.), Fabian Korell (29.) und Florian Korell (37.) waren jedoch alle nicht zwingend genug. Das galt auf der Gegenseite auch für Dennis Dorfschäfer (38.). Ausgeglichen verlief die zweite Spielhälfte. Die Defensive der Gäste stand nun besser, die der Engelhainer weiterhin gut. Logisch, dass kaum noch Chancen heraus gespielt wurden.

Mit je einer Ausnahme auf beiden Seiten. Und das waren die Tore. Beim 1:0 für die Gastgeber setzte sich Lukas Berneburg gegen zwei Abwehrspieler durch und ließ Gäste-Torhüter Kim Sippel keine Abwehrmöglichkeit (67.).

Auf Waberner Seite war es Niklas Müller, der eine Hereingabe von Fabian Hofmann per Kopf zum 1:1 versenkte (86.). „Mit diesem Ergebnis können wir gut leben“, erklärte der Torschütze. Dagegen trauerte Mengsbergs Routinier Gerd Hainmüller den verpassten Chancen seiner Elf aus der ersten Halbzeit nach: „Da hätten wir alles klar machen müssen“. • Mengsberg: Girschikofsky - Krähling, Fitzke, Rama, Fischer - G. Hainmüller, Eichler - Dorfschäfer, Reitz (79. D. Hainmüller), Fidan (87. Obst) - Kleinmann (61. Berneburg). Wabern: Sippel - J. Kördel, Geißer, Amert, Splietorp - M. Kördel, Löcke (67. Hofmann) - Schluckebier (84. Leck), Fl. Korell, Kleinmann (72. Müller) - Fa. Korell.

Von Bernd Knauff

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