Gruppenliga-Spitzenreiter Eintracht Baunatal empfängt Bad Wildungen/Friedrichstein

Nächster großer Schritt?

Auf ihm ruhen die Hoffnungen: Torjäger Niels Willer (rechts) hier im Laufduell mit Sven Hofmeister von der SG Brunslar/Wolfershausen, hat mit Eintracht Baunatal die Meisterschaft fest im Visier. Foto:  Fischer/nh

Baunatal. Auf dem Weg zur frühzeitigen Meisterschaft von Eintracht Baunatal stellt sich am Sonntag ab 15 Uhr (Kunstrasenplatz Langenbergstadion) einer der ernsthaftesten Kontrahenten der Großenritter im Spitzenspiel der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 1) beim souveränen Tabellenführer vor. Zu Gast ist die SG Bad Wildungen/Friedrichstein.

DER VERFOLGER

Von einem optimalen Start ins Spieljahr 2015/2016 kann beim letztjährigen Vizemeister der Liga keine Rede sein. Es dauerte fast bis Oktober, ehe die Bad Wildunger so richtig ins Rollen kamen. Im Großen und Ganzen konnten die Badestädter ihren Kader zusammenhalten, doch es dauerte seine Zeit, bis sich die Mannschaft um den neuen Trainer Daniel Döring wieder zusammengefunden hatte. Dass sie nicht zu unterschätzen sind, zeigte ihr starker Auftritt beim Baunataler Hallenturnier im Januar. Zuletzt gewann die SG vier Spiele in Folge, vor allem der Auftakt beim 3:1-Sieg gegen Körle machte den Vereinigten Mut.

Von den erfahrenen Spielern wie Carsten Laun, Jan Kramer – mit 14 Treffern der erfolgreichste Torschütze – und Alexander Lizenberger angeführt, liegen die Stärken des Teams im kämpferischen Bereich, vor allem aber die Konterstärke zeichnet die Döring-Schützlinge aus.

DER TOP-FAVORIT

Nachdem die Eintracht im November beim 1:3 im Derby in Rengershausen die erste Saisonniederlage einstecken musste, hatte der Tabellenführer die richtige Antwort parat: Vier Siege mit 23:3 Toren stehen seitdem auf der Habenseite der Großenritter um Trainer Manfred Katluhn. Außerdem gelang mit zwei 3:1-Siegen ein optimaler Start in die Restrunde. Zuletzt glänzte der Spitzenreiter beim Sieg auf dem Homberger Ausweichplatz. Bei derzeit 19 Punkten Vorsprung, einem Torverhältnis von 80:23 und dem Toptorjäger Niels Willer mit 27 Treffern in den Reihen müssen die Baunataler mit der Favoritenrolle leben.

Personell hat sich die Situation beim Favoriten verbessert: Tim Kraft und Tim Kraus sind wieder an Bord, Fragezeichen stehen noch hinter den Einsätzen von David Katluhn, Pascal Preuss und Jamie Lee Scott. Eintracht-Trainer Manfred Katluhn ist sich der Schwere der Aufgabe bewusst: „Der derzeitige Vierte ist für mich nach wie vor ein nicht zu unterschätzender Kandidat um die Meisterschaft.“ Wie der Verein gestern mitteilte, wird Katluhn auch in der der kommenden Saison Trainer der ersten Mannschaft sein, ebenso wird Robert Scheiter die Reserve weiter betreuen.

Von Horst Schmidt

Schlagworte zu diesem Artikel

Kommentare

Unsere Kommentarfunktion wird über den Anbieter DISQUS gesteuert. Nutzer, die diesen Dienst nicht verwenden, können sich hier über das alte HNA-Login anmelden.

Hinweise zum Kommentieren:
In der Zeit zwischen 17 und 9 Uhr werden keine neuen Beiträge freigeschaltet.

Auf HNA.de können Sie Ihre Meinung zu einem Artikel äußern. Im Interesse aller Nutzer behält sich die Redaktion vor, Beiträge zu prüfen und gegebenenfalls abzulehnen. Halten Sie sich beim Kommentieren bitte an unsere Richtlinien: Bleiben Sie fair und sachlich - keine Beleidigungen, keine rassistischen, rufschädigenden und gegen die guten Sitten verstoßenden Beiträge. Kommentare, die gegen diese Regeln verstoßen, werden von der Redaktion kommentarlos gelöscht. Bitte halten Sie sich bei Ihren Beiträgen an das Thema des Artikels. Lesen Sie hier unsere kompletten Nutzungsbedingungen.

Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach drei Tagen geschlossen.