Fußball-Gruppenliga Kassel: Altenlotheimer Erfolgsserie geht beim 5:0 weiter

Nächster Sieg ist perfekt

Freude über das 3:0: Die Altenlotheimer Karsten Trachte (links) und Pascal Ohm bejubeln einen der fünf Treffer ihres Teams im Derby. Foto: Kares

Altenlotheim. Die Siegesserie des TSV Altenlotheim in der Fußball-Gruppenliga reißt nicht ab. Auch Eintracht Waldeck war am Samstagnachmittag nicht mehr als Kanonenfutter für die Elf vom Oberbach. 5:0 (1:0) hieß es am Ende gegen eine stark ersatzgeschwächte Eintracht, die auch in diesem Spiel vom Verletzungspech verfolgt werden sollen, denn sowohl Björn Bremmer als auch Kevin Weintraut mussten mit Verletzungen vom Platz.

Viel mehr als über das Spiel regte sich Gästetrainer Jürgen Ihlefeld allerdings über Altenlotheims Trainer Michael Mohr und die Zuschauer auf: „Trainer Mohr fordert pausenlos gelbe und rote Karten, ist unsportlich bis zum Gehtnichtmehr. Gleiches gilt für die Zuschauer hier, da werden Spieler ausgelacht und völlig respektlos behandelt“, wetterte Ihlefeld, der nach einer überragenden Hinrunde jetzt doch noch um den Klassenerhalt fürchten muss.

Sein Gegenüber Michael Mohr war mit der ersten Halbzeit nicht zufrieden, mit dem Gesamtergebnis aber allemal: „Wir wollten hier 100 Prozent geben, das ist uns in der ersten Halbzeit nicht gelungen. Dennoch muss ich den Hut ziehen vor der Mannschaft. Es sind noch vier Spiele und wir haben den Relegationsplatz selbst in der Hand. Wir wollen versuchen, die Chance die wir haben wahrzunehmen“, so Mohr.

Gegen einen angeschlagenen Gegner, der sogar mit Feldspieler Christian Schaller im Tor spielen musste, wurde das Toreschießen leicht gemacht. Zunächst verpasste Heine noch am langen Pfosten (10.), dann schoss Köster den Ball über das Tor (12.). Nach einem Traumpass von Garthe auf Trachte, markierte dieser das verdiente 1:0 (19.). Dann folgte Leerlauf bis zu Halbzeit.

Nach Wiederanpfiff folgte für Eintrachts Trainer Ihlefeld die entscheidende Szene. Weintraut wird an der Seitenlinie bei einem Zweikampf weggecheckt und blieb verletzt liegen. Den Einwurf führte Altenlotheim schnell aus, worauf Trachte auf Ohm passte und dieser auf 2:0 erhöhte. Schiedsrichter Jonek hätte beim Foul an Weintraut das Spiel unterbrechen können.

Die nachfolgenden Tore waren dagegen alle blitzsauber und schön anzusehen: Trachte wurde erneut herrlich freigespielt und sein Schuss landete im langen Eck zum 3:0 (67.). Warum bei der Eintracht derzeit gar nichts läuft zeigte die folgende Szene als Kuhnhenn, Eintrachts bester Torschütze, völlig frei zum Kopfball kam, den Ball aber nur mit der Schulter ins Seitenaus erwischte (76.). Heine wurde anschließend von Sascha Lehmann im Strafraum gefoult und Bremmer verwandelte den Strafstoß sicher zum 4:0 (82.). Die Gäste vergaben die Chancen zum Ehrentor durch Brauer (89.) und Sascha Lehmann (90.). Auf der Gegenseite sorgte Heine mit einem herrlichen Lupfer für den 5:0-Schlusspunkt (90.+2).

Von Martin Kares

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