Gruppenliga: Körle mit Sechserpack gegen Waldeck - FCH enttäuscht in Altenlotheim

2:1 – Rama lässt TSV jubeln

Traf bei Körles 6:0 gegen Waldeck doppelt: Marcel Riemann (rechts), hier im Duell mit Brunsars Sören Hohmann. Foto:  Hahn

Schwalm-Eder. Mengsberg und Körle bleiben im Rennen um die Aufstiegsplätze der Fußball-Gruppenliga. Homberg muss dagegen weiter um den Klassenverbleib bangen.

TSV Mengsberg – KSV Baunatal II 2:1 (1:0). In einer intensiven Partie rang der TSV Mengsberg die Reserve des KSV Baunatal in den Schlussminuten mit 2:1 (1:0) nieder. Kapitän Dardan Rama sorgte mit seinem Kopfballtreffer in der 88. Minute nach einem Freistoß von Maximilian Sack für den umjubelten Siegtreffer.

„Der Erfolg war hart erkämpft. Wir haben eine tollen Siegeswillen bewiesen“, freute sich TSV-Vorstand Martin Kubitschko. In einer temporeichen Begegnung nutzte Sack eine der wenigen Chancen zur 1:0-Führung (44.). Seine Freistoßflanke segelte an allen vorbei und landete im langen Eck. Doch die Gäste stemmten sich vehement gegen die Niederlage. Und wurden belohnt: KSV-Angreifer Louis Lengemann ließ bei einem Konter TSV-Schlussmann Lukas Fischer mit einem Lupfer keine Chance – 1:1 (84.). Trotzdem war der Erfolg der Gastgeber aufgrund der besseren Torgelegenheiten verdient. Dennis Dorfschäfer (48.) und Sack (53.) hätten schon früher für die Entscheidung sorgen können.

FC Körle – Eintracht Waldeck 6:0 (4:0). Gegen das ersatzgeschwächt angetretene Schlusslicht dominierte der FCK nach Belieben und hätte bei Ausnutzung aller Hochkaräter auch zweistellig gewinnen können. Schon nach gut einer halben Stunde Spielzeit hatten Eugen Wagner (5.), Marcel Riemann per Foulelfmeter (10.), Thomas Melnarowicz (15.) und erneut Eugen Wagner, diesmal mit dem zweiten Strafstoß des Spiels (38.) für die frühe Vorentscheidung gesorgt. Der zweifache Torschütze wurde zur Schonung ab der zweiten Halbzeit durch Daniel Kraus ersetzt. Was jedoch nichts an den Kräfteverhältnissen änderte. Denn Marcel Riemann (56.) und Kraus (78.) erhöhten noch auf 6:0. Da fiel es kaum auf, dass Kapitän Tobias Scherbaum den dritten Elfer des Spiels nicht nutzen konnte.

SG Immichenhain/Ottrau - SG Kirchberg/Lohne 2:2 (1:0). Auch eine 2:0-Führung reichte den Gastgebern nicht, um im Gruppenliga-Kreisderby den fünften Saisonsieg zu verbuchen. Für die Hastrich-Elf freilich zu wenig, um die Chancen im Abstiegskampf wirklich zu verbessern. Die Gäste sorgten mit einem Freistoß an die Latte für den ersten Aufreger.

Den ersten Treffer erzielte jedoch Sergej Lichonin für die Hausherren (21.). Nach einem Abwehrfehler erhöhte Mario Schwalm in Abstaubermanier sogar auf 2:0 (60.). Zehn Minuten später brachte jedoch Sercan Buran mit dem Anschlusstreffer die Gäste zurück ins Spiel (73.). Und sorgte damit für den Rückenwind zum 2:2 durch Daniel Wissemann (81.).

TSV Altenlotheim - FC Homberg 1:0 (0:0). Nach einer enttäuschenden Leistung kassierten die Kreisstädter eine knappe Niederlage in Frankenau. Und müssen nach der nun dritten Pleite in Folge weiter um den Klassenverbleib bangen. Die Seitz-Elf besaß zunächst leichte Vorteile, ließ sich jedoch mit zunehmender Spieldauer von den leidenschaftlich kämpfenden Gastgebern den Schneid abkaufen. In der Partie mit nur wenigen Torchancen gelang Nils Backhaus nach einem Garthe-Freistoß zum 1:0 (64.) der spielentscheidende Treffer. Denn auch die Standards der Gäste brachten den TSV nicht wirklich in Verlegenheit.

VfR Volkmarsen - SG Brunslar/Wolfershausen 2:0 (2:0). Mit einem frühen und einem späten Tor in der ersten Spielhälfte legte der letztjährige Aufsteiger die Grundlage für den Erfolg. Nach einer Hereingabe von André Kuhaupt gelang Luca Siciliano in der 9. Minute das 1:0. Fabian Tippel hatte zuvor die Gästeführung knapp verfehlt (5.). Kurz vor dem Pausenpfiff erhöhte Marcel Klein per Hacke auf 2:0. Erneut hatte Kuhaupt vorgelegt (45.). „Danach sind wir dem Rückstand erfolglos hinter her gelaufen“, sagte SG-Trainer Nico Röhn. Der jedoch noch zwei Verletzte zu beklagen hatte. Für Frieder Müller kam Leon Folwerk (46.) und für Jan Dieter Schmidt lief der Coach selbst auf (88.). (fs/zkv)

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