Zwischenbilanz Bad Wildungen/Friedrichstein

Für Schäfer ist alles im grünen Bereich

Jörg

Bad Wildungen. Als Verbandsliga-Absteiger belegt die SG Bad Wildungen/Friedrichstein zur Winterpause den dritten Tabellenplatz in der Fußball-Gruppenliga Kassel. Ein Tabellenplatz mit dem man laut Trainer Jörg Schäfer am Ende der Saison zufrieden wäre.

Wunsch und Wirklichkeit

Nach dem doch deprimierenden Abstieg mussten sich Spieler und Betreuerstab erst einmal kräftig schütteln. Jörg Schäfer blickt zurück: „Nach dem Abstieg wollten wir schon versuchen, in der Gruppenliga oben mitzuspielen. Vom Grundsatz ist uns das gut gelungen, wir haben noch alle Möglichkeiten um Platz zwei mitzuspielen. Daher ist alles im grünen Bereich.“.

Alt und neu

Zur Winterpause verließ Giulian Braun die Badestädter zu Eintracht Edertal. Ein Abgang, den Jörg Schäfer bedauert: „Das ist aus meiner sich sehr Schade, da er ein junger Spiel ist, der schon zu Verbandsligazeiten seine Spielminuten bekommen hat.“

Licht und Schatten

Schäfer fängt mit den Schatten an: „Wir stehen soweit ganz gut da, unser großes Manko war allerdings in einigen Spielen der Offensivbereich, was auch hinten anfängt. Über die gesamte Spielzeit hatten wir einfach zu viele Phasen, in den denen wir einfach durchgehangen haben“, erklärt Schäfer.

Ebenfalls negativ sei die Heimbilanz. Auswärts wurde jedes Spiel gewonnen, bereits drei Niederlagen gab es vor heimischer Kulisse. Schäfer erklärt das so: „Ich denke, die Mannschaften wollen zu Hause mehr nach vorne spielen, was uns sehr liegt. Spielen wir selbst zu Hause, müssen wir meist gegen ein Abwehrbollwerk anrennen“.

Doch auch positive Dinge sah der Wildunger Übungsleiter in der Hinrunde. Positiv sei auf jeden Fall, dass sich die Mannschaft nach dem Abstieg schnell wieder gefangen habe. Das zeuge von Charakterstärke. Daneben schlugen Neuzugänge wie Jan Leimbach und Markus Wagner auf Anhieb ein.

Taktik

Taktisch plant Schäfer mit dem gleichen System wie in der Hinrunde zu spielen. So wird es beim 4-1-4-1 bleiben. Dennoch wolle man versuchen, sich im Offensivbereich zu stabilisieren und kreativer zu werden. Die Durchschlagskraft war zuletzt ein Manko.

Prognose

Schäfer: „Wichtig ist, dass wir zu Hause nicht so viele Punkte liegen zu lassen. Ich denke, dass wir bis zum letzten Spieltag um Platz zwei mitspielen können. Wenn wir das hinbekommen, ist unser Saisonziel ein Stück weit erreicht.“ Foto: zmp/nh

Von Martin Kares

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