Fußball-Gruppenliga: Schäfer: Wir haben uns bemüht

1:2 – Bad Wildungen/F. unterliegt zuhause TSV Wabern

Kein Durchkommen: Riesenchance für den Bad Wildunger Jan Kramer (links), der aber von Gästespieler Sebastian Löcke und Gästekeeper Florian Theis gestört wird. Foto: zmp

Bad Wildungen. Die Fußballer der SG Bad Wildungen/Friedrichstein haben im Aufstiegsrennen der Gruppenliga Kassel einen Dämpfer hinnehmen müssen. Die Mannschaft von Trainer Jörg Schäfer verlor am Sonntag gegen den TSV Wabern mit 1:2 (0:1).

Die erste Viertelstunde war geprägt von vielen Zweikämpfen im Mittelfeld. Torchancen blieben dabei Mangelware, weil beide Abwehrreihen solide arbeiteten. Dann übernahm Wabern die Initiative und hatte die erste Großchance, als Dominik Schneider den Schuss von Fabian Korell gerade noch zur Ecke ablenken konnte (34.). Auf der Gegenseite drosch Carsten Laun einen Fernschuss aus 25 Metern in die Wolken (28.), und als der von Julian Schneider bediente Tim Malte Krollpfeiffer auf der rechten Seite frei stand, schoss er den Ball zwar wuchtig, aber nicht platziert genug (36.). Besser machten es die Gäste in der 40. Minute. Fabian Korell bediente mustergültig Maximilian Kördel auf der rechten Seite, der aus Halbposition flach ins lange linke Eck traf. Der Schlenzer von TSV-Kapitän Florian Korell ging dagegen knapp über die Latte (43.).

Ball springt hinter Torlinie

Die erste Chance im zweiten Durchgang hatte die Heimelf, doch Kevin Wathling schoss nach Vorarbeit von Anskar Vogel neben das Tor (49.). Die Entscheidung fiel dann nach Waberns bester Kombination: Florian Korell spielte Kördel auf der rechten Seite an und dessen flacher Pass kam genau zu Fabian Korell, der wiederum aus acht Metern mit Wucht die Unterkante der Latte traf, von der der Ball hinter die Torlinie sprang (51.).

Danach wechselte Jörg Schäfer drei Mal aus und seine Elf drängte mit Macht auf die Wende. Mut bei der Aufholjagd machte das Gastgeschenk, das der TSV beim 1:2 überreichte. Nämlich in Form eines Eigentores von Torwart Florian Theis, der Dominik Schneiders Freistoß aus 30 Metern nicht unter Kontrolle brachte und sich den Ball ins eigene Tor bugsierte (65.).

Torschrei auf den Lippen

In der hektischen Schlussphase meisterte Engelhardt einen gefährlichen Freistoß von Fabian Korell (86.), bevor die Bad Wildunger Fans noch zwei Mal den Torschrei auf den Lippen hatten. Erst, als der eingewechselte Christian Schwalm nur knapp über die Latte schoss (89.). Erst recht aber in der Nachspielzeit, in der Jan Kramer aus vier Metern frei zum Schuss kam, den Ball gegen mehrere Waberner aber nicht mehr über die Linie brachte. „Wir haben uns bemüht“, stellte Jörg Schäfer fest und fügte an: „Aber wir machen einfach vorne zu wenig aus dem Aufwand, den wir betreiben. Daran müssen wir noch arbeiten.“

Von Peter Pfeiffer

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