Melsungen auch im zweiten Gruppenliga-Spiel sieglos – Cetinkaya sieht Gelb-Rot in der Schlussphase

Schmidt rettet MFV einen Punkt

Zähne gezeigt: Florian Seitz (rechts) und der FC Homberg hatten Niklas Rading und den Melsunger FV am Rande einer Niederlage. Foto: Hahn

Melsungen. Aufgrund des Rückstandes seiner Elf in der 85. Minute eingewechselt, konnte Edgar Lück nur durch ein Foulspiel kurz vor der Strafraumgrenze gebremst werden. Den fälligen Freistoß zirkelte Melsungens Kapitän Hendrik Schmidt ins Tor (90. + 3). Und rettete damit seiner Mannschaft das späte 3:3 (1:1)-Remis im Kreisderby der Fußball-Gruppenliga gegen den FC Homberg.

In einer Partie, die in der ersten halben Stunde ganz im Zeichen der Bartenwetzer stand. Denen anzumerken war, dass sie sich für die Auftaktpleite in Brunslar rehabilitieren wollten. Die es da jedoch versäumten, schon für die mögliche Vorentscheidung zu sorgen. Denn sowohl Tobias Frommann (2., 4.) als auch Maximilian Kördel, der am Pfosten scheiterte (3.), verpassten eine klare Führung. Da passte es ins Bild, dass erst ein unglückliches Kopfball-Rückspiel des ansonsten als Innenverteidiger stark aufspielenden Sven Mamerow zum 1:0 für den MFV führte (12.).

Die Gäste blieben harmlos. „Wir mussten etwas tun und haben taktische Veränderungen vorgenommen“, sah Florian Seitz seine Elf nach dem zu diesem Zeitpunkt unerwarteten 1:1-Ausgleich durch Marvin Schmidt (35.) nun besser im Spiel. Der FCH-Spielertrainer lieferte mit einem feinen Pass in die Schnittstelle der MFV-Defensive die Vorarbeit für die 2:1-Führung seiner Elf durch Sefa Cetinkaya (57.). Ein zweifelhafter Strafstoß nach einem Pressschlag zwischen FCH-Torhüter Jonas Viehmann und Carlos Michel versenkte Mario Kilian zum 2:2 für die Bartenwetzer (66.). Ein weiterer, ebenfalls fragwürdiger, Foulelfmeter nutzen die Kreisstädter durch Florian Seitz ihrerseits zum 3:2 (82.).

Nach der Einwechslung von Edgar Lück und Christian Riemenschneider (85.) sowie Gelb-Roter Karte gegen FCH-Antreiber Cetinkaya (88.) nun in Überzahl spielend, drängten die Hausherren vehement auf den 3:3-Ausgleich. Für den jedoch ein Freistoß herhalten musste. Der vom Innenpfosten ins Tor fiel. „Wir haben viel von dem, was wir uns vorgenommen hatten, umgesetzt“, sah MFV-Kapitän Hendrik Schmidt seine Elf besser im Spiel als am Vorsonntag. Was vor allem für die erste Halbzeit galt. • MFV: Nödel - Rading, Pavic, Bijan, Raabe - Seker, Schmidt - Frommann (37. Michel), Kördel (85. Riemenschneider), Schnell - Kilian (85. Lück). FCH: Viehmann - Graf, Mamerow, Mausolf, Heymell - F. Seitz, Rohde - Islami, Cetinkaya, Keller - Schmidt (75. H. Seitz).

Von Bernd Knauff

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