Waberns Niklas Müller in Korell-Rolle?

Schrecksbach hilft nur ein Sieg

Jakob Splietorp

WABERN. Gemeinsam schlecht aus den Startlöchern gekommen haben sich die Wege des TSV Wabern und des VfB Schrecksbach dann doch in unterschiedliche Richtungen entwickelt. Und so geht es am Sonntag ab 15 Uhr am Waberner Reiherwald für die Gastgeber darum, eine bislang durchschnittliche Saison versöhnlich ins Ziel zu bringen. Für die Gäste aus der Schwalm dagegen um dringend benötigte Zähler gegen den Abstieg aus der Fußball-Gruppenliga.

Die Gastgeber boten beim letzten Spiel bei der SG Neuental/Jesberg eine couragierte Leistung und landeten, obwohl 80 Minuten in Unterzahl, einen 5:2-Sieg. „Eine ähnliche Leistung wollen wir nun auch zu Hause zeigen“, hofft TSV-Spielertrainer Christian Leck auf einen weiteren Dreier seiner Elf.

In der Defensive mit Sascha Giese wieder stabiler, könnte im Angriff Niklas Müller die Rolle des Torjägers für den gesperrten Fabian Korell übernehmen und Fabian Hofmann in die Startelf rücken. Das gilt ebenso für Jakob Splietorp, der den mit Knieproblemen pausierenden Marius Schmid ersetzt. Darüberhinaus hat Torhüter Sven Meister in Zimmersrode bewiesen, dass sich sein Trainer stets auf ihn verlassen kann.

Alexander Schenks Tor zum zwischenzeitlichen 1:1 war zu wenig: In der Schwalm läuten spätestens seit der 1:4-Pleite gegen Brunslar/Wolfershausen die Alarmglocken. Nach dieser Niederlage haben die Gäste bereits fünf Punkte Rückstand auf einen Nichtabstiegsplatz. Zudem steht ihnen mit Wildungen, Homberg, Waldeck, Rhoden und Rengershausen ein anspruchsvolles Restprogramm bevor. „Die Jungs geben alles und wollen unbedingt dahinten raus“, erklärt VfB-Trainer Christof Baum. Weiß aber aber auch, dass nun nur Siege die Hoffnung auf den Klassenerhalt nähren können. Foto: nh

Von Bernd Knauff

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