Gastgeber verschafft sich durch einen 4:1-Sieg gegen Neuental/Jesberg etwas Luft im Abstiegskampf

Schrecksbach punktet im Keller

Nicht zu stoppen: Schrecksbachs Mehmed Omerovic nimmt es hier mit Neuental/Jesbergs Guido Steinbrecher (links) und Jan Alheit auf. Foto: Hahn

Schrecksbach. Das war symbolisch: Neuental/Jesbergs Torwart Jörg Klippert erlitt eine Platzwunde am Kopf und verlor einen Zahn - wenn seine Mitspieler den gleichen Einsatz gebracht hätten, wäre sicherlich mehr für den Tabellenletzten der Gruppenliga Kassel 1 drin gewesen. Der VfB Schrecksbach hingegen nahm stets den Kampf an und dominierte beim 4:1 (1:0)-Sieg vor heimischen Publikum. „Das war ein Sechs-Punkte-Spiel für uns, da wir auch zwei Spiele mehr haben als die SG“, freute sich VfB-Akteur Onur Sah Baskaya.

Schon in der vierten Minute eröffnete VfB-Stürmer Benedikt Jäckel den Torreigen mit einem satten Schuss aus zwölf Metern Entfernung. Weitere Chancen folgten gegen unsicher agierende Kellerwälder: Daniel Schwalm verzog aus 16 Metern (12.), Daniel Petersohn fand nach langem Sprint keinen Abnehmer (13.) und Sascha Steinbrecher scheiterte aus kurzer Distanz (14.).

Die einzig gute Gelegenheit hatte die SG durch Fabian Grosse kurz vor der Pause: der Stürmer köpfte an VfB-Torwart Johannes Heipel vorbei, doch Schrecksbachs Verteidiger Tobias Kubitzek klärte auf der Linie (45.). Die zweite Hälfte begann mit einer Schrecksekunde für die Sauer-Elf: Jäckel traf den herausstürmenden Torwart Klippert unglücklich am Kopf (53.). Der Schlussmann musste behandelt werden und Jäckel sah Rot. „Ich erhebe keinen Vorwurf “, so Klippert.

Aber auch der Platzverweis entmutigte den VfB nicht: Mehmed Omerovic erhöhte auf 2:0 (59.). Nach einem Foul von Fabian Steffens an dem schnellen VfB-Akteur Christian Langhof entschied der Schiedsrichter auf Strafstoß (63.). Diesen verwandelte Kapitän André Petersohn.

Dann gab es noch einen weiteren Platzverweis, diesmal aber für die Gäste. Grosse sah nach einer Tätlichkeit die Rote Karte (73.). Emin Dag war nur noch für die Ergebniskosmetik zuständig: der Stürmer erzielte das 3:1 aus 14 Metern (87.), ehe VfB-Spieler Julian Schaub mit einem Freistoß zum 4:1-Endstand traf (90.). • VfB: Heipel - Kubitzek, Petersohn André, Gün, Steinbrecher - Schwalm (77. Schenk), Baskaya, Schaub, Petersohn Daniel (62. Langhof), Omerovic (87. Quehl) - Jäckel. SG: Klippert - Alheit, Hupfeld, Wolf, Steinbrecher - Steffens, Knigge, Siebrecht (69. Haase), Dörrbecker - Dag, Grosse.

Von Cora Zinn

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