Derby gegen Immichenhain letztes Heimspiel für TSV in 2015

„Schwerer als Wabern“

Wieder am Ball: Mengsbergs Daniel Hainmüller, hier gegen Willingens Max Ullbrich, ist bereit für das Derby am Sonntag. Foto: Hahn/nh

Mengsberg. Diese Ansetzung war längst fällig. Denn neun Jahre ist es nun schon her, dass sich der TSV Mengsberg und die SG Immichenhain/Ottrau mit ihrer ersten Garnitur in einem Fußball-Spiel um Punkte gegenüber standen. Klar, dass die Anhänger beider Teams dieser Gruppenliga-Begegnung am Sonntag ab 15 Uhr in Mengsberg entgegen fiebern.

Zweimal siegte der TSV in der Saison 2006/07 gegen die SG und beendete die Saison als Meister und Aufsteiger in die Bezirksoberliga: Auswärts mit 4:0 und im Heimspiel mit 3:2. Da traf Florian Spanknebel für beide Seiten: Mit einem Eigentor für die SG sowie mit dem Siegtreffer für das eigene Team. Für den TSV schossen Sven Friauf und Stefan Stehl die weiteren Treffer, für die SG war Daniel Schwalm erfolgreich.

Auch diesmal wollen die Hausherren unbedingt den Sieg. Ist es doch die letzte Partie dieses Jahres vor eigener Kulisse. Im Anschluss daran stehen für die Elf um Rückhalt Lars Berger bis zum Jahresende vier Auswärtspartien auf dem Plan. „Wir wollen diesen Dreier, um mehr Stabilität in unser Leistungsvermögen zu bekommen“, betont TSV-Trainer Mario Selzer. Und warnt vor dem Gegner: „Das wird schwerer als in Wabern“. Gegen den Aufsteiger fehlt Alexander Wesner (Knie-OP), Gerd Hainmüllers Einsatz ist ungewiss (Oberschenkel), Daniel Hainmüller ist dagegen wieder fit und kann auf einen Einsatz in der Startelf hoffen.

Die Gäste hatten zuletzt spielfrei und können gut vorbereitet in den Neustädter Stadtteil reisen. Spielertrainer Helge Hastrich ist aus dem Urlaub zurück, der Einsatz von Felix Wind (Dienst) fraglich. Weiterhin fehlt Jakob Stumpf (Knie). Dennis Möller, Trainer der Reserve-Elf, leitete die letzten Trainingseinheiten. Und sieht in den Gastgebern den klaren Favoriten: „Wir sind Außenseiter, jeder Zähler wäre ein Bonuspunkt für uns“, erklärt der Hastrich-Vertreter.

Von Bernd Knauff

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