Fußball-Gruppenliga: Altenlotheim schlägt auch Bad Wildungen - Video auf hna.de

Serie macht Mohr sprachlos

Das Bild täuscht: Nur selten konnte Bad Wildungen den TSV Altenlotheim im Derby zum Straucheln bringen. Auf unserem Bild wird Marc Andre Garthe (Mitte) von Jan Leimbach (links) und Anskar Vogel gestoppt. Foto: zmp

Altenlotheim. Vom Remis-König zur Spitzenmannschaft: Der TSV Altenlotheim scheint momentan nicht aufzuhalten zu sein. Die Mannschaft von Trainer Michael Mohr feierte im Waldecker-Derby der Fußball-Gruppenliga ihren achten Sieg in Folge.

5:2 (2:1) hieß es gegen die SG Bad Wildungen/Friedstichstein, damit ist der TSV endgültig im Rennen um den Aufstiegsrelegationsplatz

„Mit fehlen wirklich die Worte – ich bin sprachlos“, wusste auch Altenlotheims Trainer Michael Mohr keine passende Antwort auf die Frage, warum es derzeit so gut für sein Team läuft. Doch vom zweiten Tabellenplatz will Mohr noch nichts wissen. „Wir denken von Spiel zu Spiel und wollen immer das Maximum herausholen.“

Dies tat der TSV auch am Sonntag. Dabei musste sein Team zunächst einen Rückstand verkraften. Nachdem beide Teams zunächst vor allem Wert auf die Defensive legten und es keine Chancen gab, ging Bad Wildungen wie aus dem Nichts in Front. Einen weiten Einwurf von Julian Schneider bugsierte Defensivallrounder Rene Kleinhans bei seinem Klärungsversuch unglücklich in die eigenen Maschen (34.). „Die Führung ist natürlich glücklich entstanden“, wusste SG-Coach Daniel Döring, der bekannte: „Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen.“

Doch dann musste Döring mit ansehen, wie einfach es war, gegen seine Farben zu treffen: Zuerst wusste sich Steffen Pehlke gegen Florian Heine nur mit einem Foulspiel zu helfen – den Strafstoß verwandelte Kai Bremmer sicher (36.). Dann war Marc Andre Garthe nach einem Freistoß von Bremmer mit dem Kopf zur Stelle – Sekunden vor dem Seitenwechsel hatte Altenlotheim das Spiel gedreht.

Nach Wiederanpfiff stand erneut Freistoßspezialist Bremmer im Mittelpunkt: Aus dem rechten Halbfeld baute er die Führung aus (67.). Fortan drückten die Gasteber weiter und erarbeiten sich Chancen: Karsten Trachte legte von der Grundlinie auf Oldie Alexander Köster ab, der sich die Möglichkeit nicht nehmen ließ – 4:1 (78.). Und es sollte noch besser kommen, als der agile Heine seinen Sturmpartner Trachte in Szene setzte, der das 5:1 markierte (83.).

In der Nachspielzeit sorgte Dominik Schneider vom Elfmeterpunkt für Ergebniskosmetik – zuvor hatte TSV-Schlussmann Mirko Ohnesorge Waldemar Schubert gebremst. Daniel Döring konnte das natürlich auch nicht zufriedenstellen. „Nach den ersten drei Treffern hatten wir ein Einstellungs- und Charakterproblem“, übte er an der Leistung deutliche Kritik.

Von Björn Weickert

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