Fußball-Verbandsliga: Willingen setzt sich ohne großen Aufwand beim Letzten durch

4:0 – SCW siegt mühelos

Chancenlos: Vellmars Jubin Ansari (links) scheitert hier am defensiven Mittelfeld der Upländer mit Tim Schade (Mitte) und Matthias Bott, hinten Philipp Ullbrich. Foto: Fischer

Vellmar. Die Zuschauer sehnten den Schlusspfiff an dem tristen Novembertag beim 0:4 (0:1) in der Fußball-Verbandsliga-Partie zwischen OSC Vellmar II und dem SC Willingen herbei, dann kam sie doch noch, die erste und einzige Torchance des Tabellenletzten: Willingens Matthias Bott vertändelte am eigenen Strafraum gegen Lukas Illian, doch der scheiterte am glänzend reagierenden Schlussmann der Gäste, Yannik Wilke.

Die Gäste um Trainer Bernd Keindl traten ersatzgeschwächt beim Tabellenletzten an, siegten ohne Probleme und mussten doch einen schwerer verletzten Spieler mit nach Hause nehmen. Daniel Butterweck schied mit einer schweren Schienbeinprellung noch vor der Pause aus.

Zunächst war das Spiel geprägt von zwei abwartenden Mannschaften, erstmals musste OSC-Torhüter Gerd Geschwind mit Fußabwehr gegen Patrick Plonka klären (11.), dann verzog Sebastian Kesper aus acht Metern, bevor Daniel Butterweck nach Pass von Bott den 1:0-Führungstreffer aus 16 Metern erzielte. Zweimal konnte sich der gute OSC-Torhüter Geschwind noch vor der Pause auszeichnen, als er gegen Tobias Schumann (38.) und Sebastian Kesper das 0:2 verhinderte.

In eine kurze Drangperiode des Tabellenletzten dann das 0:2: Nach schnell ausgeführtem Freistoß in die Schnittstelle der Abwehr schaltete Patrick Plonka am schnellsten und netzte aus kurzer Distanz ein. Zwar bäumte sich der OSC nochmal auf, doch am Strafraum war Schluss gegen gut organisierte Upländer. In der 72. Minute hätte Kesper bereits den Deckel drauf machen können, doch schloss er allein aufs Tor zulaufend überhastet ab und verfehlte den Kasten.

Dann fiel aber doch das verdiente 0:3: Nach einer Ecke von Bott verwertete Kesper einen Abpraller zur Entscheidung (78.). Nachdem Illian an Wilke scheiterte, war es erneut Plonka, der auf Vorarbeit von Mario Emde und dem eingewechselten Bastian Schade das verdiente 0:4 erzielte (90.).

„Mit unserer ersatzgeschwächten Mannschaft haben wir den Pflichtsieg, auch in dieser Höhe verdient, eingefahren“, zeigte sich Bernd Keindl, nach der Enttäuschung vom vergangenen Wochenende, zufrieden mit seiner Mannschaft.

Von Horst Schmidt

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