Fußball-Gruppenliga, Derby I: Bad Wildungen/F. zum Spitzenspiel auf der Hauer

„Sind bereit für Korbach“

Verbissener Zweikampf aus dem Hinspiel (1:3) zwischen dem Korbacher Jan Pohlmann und Wildungens Torschützen Jan Kramer. Foto:  zmp

Korbach. Erster gegen Zweiter, die heimstärkste Elf erwartet das auswärtsstärkste Team der Liga: Mehr Spitzenspiel geht nicht, wenn der TSV/FC Korbach am Samstag (15.30 Uhr) die SG Bad Wildungen/Friedrichstein zum direkten Duell bittet. Die Büchse-Elf will sich mit einem „Dreier“ weiter vom Konkurrenten absetzen und somit eine Vorentscheidung im Titelrennen herbeiführen.

„Mit Bad Wildungen/F. reist die auswärtsstärkste Mannschaft zu uns“, warnt TSV/FC-Coach Jörg Büchse vor dem Leistungsvermögen des Gegners auf fremden Plätzen. Auch die geringe Pause zwischen dem Derby am Mittwoch bei Bad Arolsen und dem Duell auf der Hauer sieht er nicht als Vorteil für seine Schützlinge. „Der kurze Spielrhythmus kann auch durchaus ein Vorteil für die Gäste sein“, vermutet er und verweist auf deren mannschaftliche Geschlossenheit. „Sie haben viele junge Akteure mit einer Menge Potential in ihren Reihen“, lobt er den Kontrahenten. Nichtsdestotrotz wird sein Team nach dem 3:0-Auswärtserfolg in Wabern auch vor heimischer Kulisse die drei Punkte anpeilen, um die Spitzenposition nochmals zu festigen. Für dieses Unterfangen steht Büchse der komplette Kader zur Verfügung.

Die SG Bad Wildungen/Friedrichstein eilt derweil von Sieg zu Sieg. Auch der TuS Bad Arolsen hatte nur in den ersten 30 Minuten etwas entgegen zu setzen. Dann setzte sich der Tabellenzweite souverän mit 3:0 durch. „Besser kann man nicht starten. Für uns war es nach den holprigen Testspielen erst einmal wichtig, nicht viel zuzulassen. Das ist uns in den ersten Spielen gut gelungen, wir sind gut drauf und bereit für Korbach“, freut sich Schäfer auf das Spiel. Vor den Kreisstädtern hat Schäfer Respekt und stapelt deshalb tief: „Korbach ist die Übermannschaft der Liga. Sie sind elf Punkte vorne und aus meiner Sicht auch die beste Mannschaft der Liga.“

Die Tatsache, dass die Partie so kurz nach der Winterpause stattfindet und Korbach bislang nur gegen Wabern überzeugen konnte, findet Schäfer interessant: „Sicher kein Nachteil, dass das Spiel jetzt stattfindet. Aber ganz ehrlich: Korbach weiß, um was es geht. Wenn sie gewinnen, dann sind sie weg. Wenn wir gewinnen, sind wir in der Situation, um Platz eins noch einmal angreifen zu dürfen. Ich denke, der Druck liegt eher bei Korbach“, so Schäfer, der weiter meint: „Wir wollen in Korbach endlich wieder was holen. Das war uns zuletzt nicht gelungen.“

Personell kann die SG aus dem Vollen schöpfen. Bis auf den Langzeitverletzten Carsten Laun sind alle Spieler fit. (zka/zpj)

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