Gruppenliga-Derby: „Spiel auf Augenhöhe“

TuS Bad Arolsen bittet TSV Altenlotheim zum Tanz

Im Hinspiel war er im Einsatz; im Rückspiel ist er fraglich: Der Bad Arolser Artur Berger (vorn) gegen den Altenlotheimer Niklas Bräutigam. Foto:  zka

Bad Arolsen. Nach den witterungsbedingten Spielausfällen steht am Sonntag das Waldecker Derby zwischen dem TuS Bad Arolsen und dem TSV Altenlotheim (Hinspiel 1:3) auf dem Programm. „Wenn gespielt wird, dann auf unserem Hartplatz neben dem Richard-Beekmann-Stadion“, erklärt TuS-Coach Uwe Schäfer.

Er und seine Mannen hoffen auf einen Einsatz, um Wiedergutmachung für die beiden jüngsten Niederlagen gegen Rengershausen und in Wabern zu betreiben, als die Badestädter insgesamt stolze 17 Gegentreffer hinnehmen mussten. „Das wollen wir vergessen machen. Die Mannschaft wird in jedem Fall anders auftreten. Das habe ich bereits im Training gemerkt“, brennen Schäfers Schützlinge auf den Einsatz im Derby.

Den Gegner kennt der Coach der Residenzstädter aus dem Effeff. „Wir wissen um die starke Offensive der Altenlotheimer, die es in den Griff zu bekommen gilt. Ich erwarte ein Spiel auf Augenhöhe, da sie uns genauso gut kennen wie wir sie“, prophezeit Schäfer vor dem Aufeinandertreffen mit dem Gruppenliganachbarn. Lediglich hinter dem Einsatz von Artur Berger steht noch ein Fragezeichen. Ansonsten kann Schäfer auf alle Akteure seines Kaders zurückgreifen.

„Trotz der hohen Niederlage in Wabern dürfen und werden wir Bad Arolsen nicht unterschätzen“, warnt TSV-Trainer Michael Mohr vor den Qualitäten des Kontrahenten. „Ich gehe davon aus, dass wir auf dem Ascheplatz spielen und unter diesen Umständen wird es zusätzlich schwerer für uns.“ Optimismus sieht zudem im TSV-Lager anders aus: Die Mannschaft von Trainer Mohr wartet auf den ersten Auswärtssieg der Saison und peilt diesen nun an. „Mit der richtigen Einstellung werden wir drei Punkte holen – aber für ein Unentschieden sind wir immer gut“, flachst Mohr. Seine Mannschaft ist der Remis-König der Liga – über die Hälfte der Spiele endeten Remis. „Wir müssen so viele Tore wie nötig schießen – aber mindestens ein Tor mehr als der Gegner“, so Mohr. Personell steht er vor der Qual der Wahl. Lediglich der langzeitverletzte Tim Backhaus (Bänderriss) steht definitiv nicht zur Verfügung. „Ich freue mich, dass ich aus dem Vollen schöpfen kann. Somit habe ich viele Optionen, die ich bis Sonntag durchspielen kann.“ (zpj/zbj)

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