Fußball-Gruppenliga: Altenlotheim gewinnt nach 0:1 noch mit 3:2 beim FC Homberg

Ins Spiel zurück gekämpft

Kampfbetonte Partie und kopfball-starke Einlage: Sven Penzenstadler (TSV Altenlotheim, links) gegen den Homberger Dennis Ciemenga. Foto:  Kares

Homberg. Der TSV Altenlotheim bleibt in der Fußball-Gruppenliga Kassel die Mannschaft der Stunde. Das Team von Michael Mohr bezwang am Sonntag den FC Homberg im gegnerischen Stadion mit 3:2 und feierte damit den siebten Sieg in Serie. Ungeschlagen ist der TSV sogar seit elf Partien. Als Lohn übernahm die Mannschaft gar den zweiten Tabellenplatz, da die SG Bad Wildungen/Friedrichstein vor heimischer Kulisse gegen Neuental/Jesberg patzte (1:3).

Dabei lieferte Altenlotheim in Halbzeit eins eine der schlechtesten Saisonleistungen ab, wie auch Michael Mohr fand: „Wir waren überhaupt nicht auf dem Platz und sind den Bällen nur hinterher gelaufen. Das war die schlechteste Rückrundenleistung bislang. Wir haben das dann in der Halbzeit sachlich aufgearbeitet, umgestellt und haben uns in die Partie zurück gekämpft“, erläuterte Mohr.

In der Tat fand der Gast aus Altenlotheim in der ersten Halbzeit gar nicht statt. Wenn es Chancen gab, einzig und alleine für die Gastgeber. Seitz scheiterte zunächst per Freistoß (16.), Rohde verfehlte mit dem Hinterkopf das Tor nur knapp (29.). Dann zappelte der Ball im Altenlotheimer Netz, doch Schiedsrichter Klimek entschied nach Ciemengas Schuss und dem daraus resultierenden Eingreifen von Jammal auf Abseits (34.). Anschließend setzte sich Deister auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe fand in der Mitte Ciemenga, der allerdings nur die Latte traf (39.). Als man schon dachte, der Gast aus Altenlotheim würde schadlos in die Kabine kommen, zirkelte Seitz einen Freistoß um die schlecht postierte Mauer zum hochverdienten 1:0 für Homberg (44.).

Mohr fand in der Kabine wohl die richtigen Worte, zeigte sich Altenlotheim nach der Pause doch wie ausgetauscht. Leicht setzte Trachte auf der rechten Seite in Szene, seine Hereingabe konnte Lüniger nur ins eine Tor zum Ausgleich wuchten (52.). Anschließend gelang sogar die Führung, und diese war herrlich herausgespielt: Nils Backhaus setzte sich auf der rechten Seite durch, seine Hereingabe auf Heine leitete dieser zu Ohm weiter, der den Ball aus spitzem Winkel zum 1:2 vollstreckte (59.). Ein schöner Konter über Heine brachte dann das 1:3. Torschütze war diesmal Trachte, der die Vorlage seines Sturmpartners humorlos vollendete (75.). Homberg kam noch zum Anschlusstreffer durch Unbehaun, das 3:3 wollte jedoch nicht mehr fallen. Somit blieb es, aufgrund der starken zweiten Halbzeit beim verdienten Altenlotheimer Sieg.

Von Martin Kares

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