Fußball-Gruppenliga Kassel: Derby zwischen Bad Arolsen und Bad Wildungen

Der TuS als Stolperstein?

Am Mittwoch soll die Revanche folgen: Der Bad Arolser Kevin Sobotta (rechts) will mit seinem Team gegen Bad Wildungen punkten. Im Hinspiel unterlag die Schäfer-Elf mit 1:4 – im September war auch noch Carsten Laun (Bad Wildungen) auf dem Spielfeld dabei, dieses Mal muss er passen. Foto: Hedler

Bad Arolsen/Bad Wildungen. Bereits drei Tage nach dem 3:0-Derbysieg über Eintracht Waldeck steht für den TuS Bad Arolsen das nächste Waldecker Duell auf dem Programm.

Im Nachholspiel der Fußball-Gruppenliga Kassel gegen die SG Bad Wildungen/Friedrichstein (Mittwoch, 18.30 Uhr) sind die Gäste als Zweitplatzierter eindeutig favorisiert und streben nach dem 6:1-Erfolg über Rengershausen wiederum die volle Punkteausbeute an, um ihre Position in der Tabelle zu festigen.

Die Schützlinge von TuS-Coach Uwe Schäfer wollen zuhause zum Stolperstein für den Aufstiegsaspiranten werden – zumal sie schon im Hinspiel im September 2014 mit 1:4 den Kürzeren zogen.

„Wir haben dieses Jahr noch kein Spiel verloren und werden versuchen, auch Bad Wildungen das Leben so schwer wie möglich zu machen“, gibt sich Schäfer vor dem Aufeinandertreffen selbstbewusst, weiß jedoch um die Stärken und die derzeitige Verfassung des Kontrahenten. „Die haben gegen Rengershausen souverän gewonnen und sind nun auch souverän auf dem zweiten Platz, sodass die Rollen klar verteilt sind.“ Der Bad Arolser Coach verweist auch auf die Partie gegen den FC Homberg, der in der Residenzstadt nicht über ein 2:2-Remis hinauskam. „An diese Leistungen wollen wir anknüpfen, zudem gibt der Sieg gegen Waldeck noch zusätzlichen Mut und Selbstvertrauen“, prophezeit Schäfer, der auf den Kader der Sonntagsbegegnung zurückgreifen kann und auf die Tore von Artur Berger, der da zwei Mal einnetzte, hofft.

Nach dem 6:1-Triumph gegen den TuSpo Rengershausen herrscht in Bad Wildungen eitel Sonnenschein: Jetzt möchte die Mannschaft von Trainer Jörg Schäfer die makellose Auswärtsbilanz von sechs Siegen aus sechs Spielen gegen den TuS Bad Arolsen ausbauen. Bad Wildungens Co-Trainer Daniel Döring ist der zuletzt starke Auftritt des TuS gegen Eintracht Waldeck nicht entgangen: „Das wird ein ganz schwieriges Spiel für uns. Ich denke, wir werden auf dem Hartplatz spielen. Das 3:0 gegen Waldeck zeigt, dass die Mannschaft gut drauf ist“, warnt Döring, der ein absolutes Kampfspiel erwartet. „Wir werden ähnlich wie gegen Rhoden spielen. Da geht es nur um das Ergebnis, da zählt keine Schönspielerei.“

Personell droht der Ausfall von Kapitän Tim Krollpfeiffer, der am Sonntag in der Halbzeit gegen Rengershausen mit Problemen am Knie ausgewechselt werden musste. Zu ihm gesellen sich die Langzeitverletzten Carsten Laun und Waldemar Schubert. (zpj/zka)

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