FCH zum Tabellenführer

Gruppenliga: Wabern bangt um Florian Korell – Pascal Vaupel debütiert für FCK

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Angeschlagen: Der FC Homberg bangt um den Einsatz von Steffen Keller (rechts, hier im Duell mit Körles Thomas Melnarowicz) im Spiel bei Tabellenführer Eintracht Baunatal.

Schwalm-Eder. Elf Punkte trennen den Tabellenzwölften SG Kirchberg/Lohne (18) und den Dritten Felsberg/Lohre/Niedervorschütz (29) vor dem Derby-Hit des 20. Spieltages der Fußball-Gruppenliga.

Tuspo Mengeringhausen - TSV Wabern (Sa. 16 Uhr, Hinspiel 0:1). Zum Aufsteiger, der mit nur sechs Punkten das Tabellenende ziert, reisen die Gäste als Tabellenzweiter (30). Und als klarer Favorit. Waberns neuer Trainer Kim Sippel freut sich über mittlerweile bessere Trainingsbedingungen. Weiß jedoch nicht, ob er Kapitän Florian Korell bringen kann, der sich mit einer Bänderverletzung herum plagt. Dagegen kann Bruder Fabian wieder auflaufen.

GSV Eintracht Baunatal - FC Homberg (So. 15 Uhr, Hinspiel 1:0). Hombergs Spielertrainer Florian Seitz hat die VW-Städter bei ihrer 2:3-Heimpleite am vergangenen Sonntag beobachtet. Und warnt seine Elf: „Ein angeschlagener Gegner ist stets gefährlich“. Der Tabellenführer muss sowohl seinen verletzten Kapitän Christopher Löbel als auch Torjäger Niels Willer nach seiner Roten Karte aus dem Brunslar-Spiel ersetzen. Wird dennoch mit viel Qualität und einem eingespielten Team antreten. Bei den Kreisstädtern ist unklar, ob Kapitän Steffen Keller (angeschlagen) und Herbert Klaus (erkrankt) auflaufen können. Alle sehnen sich danach, endlich wieder in den Wettkampf-Modus zu wechseln. Mit einer reizvollen Ausgangslage: Denn vier Spiele weniger als der Gegner absolviert, könnte die Seitz-Elf in den nächsten Wochen zum Spitzenreiter aufschließen.

FC Körle - SG Goddelsheim/Münden (So. 15 Uhr, Hinspiel 2:0). Durch die Niederlage von Spitzenreiter Eintracht Baunatal gegen Brunslar/Wolfershausen haben die Chancen der Verfolger im Rennen um die Aufstiegsplätze Auftrieb erhalten. So auch für den FCK. Alles andere als ein Dreier gegen den Vorletzten der Rangliste wäre wohl eine Enttäuschung für die Müller-Elf. Für Neu-Torhüter Pascal Vaupel ist es die passende Gelegenheit, sich den Fans endlich auch in einem Pflichtspiel zu präsentieren.

SG Kirchberg/Lohne - FV Felsberg/Lohre/Niedervorschütz (So., 15 Uhr in Haddamar). Ein schwer auszurechnender Gegner wartet mit den Gästen auf die Hausherren. Die Elf von der Felsburg hat sich mit sechs Erfolgen aus den letzten sieben Spielen bis auf den dritten Platz vorgespielt. Gegen die SG jedoch am fünften Spieltag eine blamable 1:8-Klatsche kassiert. Die Elf um Trainer Armin Rohde reist als zweitstärkstes Auswärtsteam an.

Melsunger FV - 1. FC Schwalmstadt II (So. 15 Uhr, Hinspiel 0:3). Nach einem schlechten Saisonstart mittlerweile stabilisiert, trennen Verbandsliga-Absteiger MFV als Zehnter mit 21 Punkten vom Fünften 1. FCS II (29) derzeit acht Zähler. Mit zwei Spielen gegenüber dem Kreisoberliga-Aufsteiger aus der Schwalm im Rückstand, kann die Differenz jedoch noch reduziert werden. Ein Dreier wäre ein erfolgreicher Einstand für den neuen MFV-Trainer Christian Leck. Das gilt bei den Gästen ebenso für Kujtjm Iberhysaj, der die Nachfolge von Atilla Güven angetreten hat.

SG Bad Wildungen/Friedrichstein - SG Brunslar/Wolfershausen (So. 15 Uhr, Hinspiel 2:2). Mit dem Schwung des 3:2-Erfolges bei Spitzenreiter Eintracht Baunatal reisen die Gäste in die Badestadt. Dort wurde während der Winterpause Trainer Daniel Döring von Simon Lieber abgelöst. 18 ihrer 23 Punkte erspielte sich die Elf um Brunslars Coach Timo Rudolph auf des Gegners Platz. Folgerichtig sollen Wollmann, Tippel und Co. auch in Friedrichstein wieder punkten.

Aulatal Außenseiter

Gruppenliga Fulda

TSV Rothemann - SG Aulatal (Sonntag, 15 Uhr, Hinspiel 1:1). Gemessen an den nackten Zahlen steht den Beteiligten und Zuschauern hier eine einseitige Partie bevor. Denn mit dem TSV trifft eine Elf auf die Aulataler, die 17 ihrer 21 Punkte in den Heimspielen verbuchte. Die SG dagegen konnte von ihren bislang 14 Zählern lediglich vier aus den Auswärtspartien mitbringen. Da wäre ein Remis für das Team um Steffen Schneider und Georg Muratidi wohl schon als Erfolg zu werten. (zkv)

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