Brunslar/Wolfershausen holt im Derby noch einen Punkt – Jammal-Elfmeter reicht Brandner-Elf nicht

Tippel-Treffer schockt Homberg

Traf zur Führung: Hombergs Stürmer Mohamad Jammal (links) ist hier vor Brunslar/Wolfershausens Dennis Vogel am Ball. Am Ende gab es im Derby eine Punkteteilung. Foto: Hahn

Homberg. 1:1 (0:0) - dieses Ergebnis schmeckte Horst Brandner, Trainer des FC Homberg, gar nicht. Denn seine Elf verpasste damit den für den Abstiegskampf in der Fußball-Gruppenliga so wichtigen Derbysieg gegen die SG Brunslar/Wolfershausen.

„Ein Punkt ist heute zu wenig“, sagte Brandner geknickt. Damit steckt sein Team weiter im unteren Tabellendrittel fest. Aber auch Brunslar/Wolfershausen hat den Klassenerhalt noch nicht gesichert, mit immerhin fünf Punkten mehr auf dem Konto als die Kreisstädter. Bei dem Stand blieb es auch nach dem Derby. „Uns war vor allem wichtig, in der Defensive gut zu stehen und über das Mittelfeld immer wieder Akzente nach vorne zu setzen“, erklärte Gäste-Trainer Nico Röhn die taktische Vorgabe für die Partie.

Diese setzte seine Elf in der ersten Hälfte auch gut um, sodass die Hausherren, die nach 25 Minuten auf den verletzten Florian Seitz verzichten mussten, überhaupt keine Chancen herausspielten. Vielmehr waren es die optisch überlegenen Gäste, die dem Spiel den Stempel aufdrückten. Der auffällige Mittelfeldspieler Sören Hohmann (8.) sowie Stefan Grasse (19.) kamen zum Abschluss, verfehlten jedoch.

Präsenter und einsatzfreudiger kam der FC dann jedoch aus der Pause. Beim Freistoß (66.) von Hannes Seitz fehlte zunächst noch das nötige Glück. In der 70. Minute war es dann aber soweit. Marvin Schmidt konnte im Strafraum nur durch ein Foul gestoppt werden. Schiedsrichter Christoph Jonek sprach der Heimelf einen Strafstoß zu, den Mohamad Jammal im Netz unterbrachte (71.). Nun standen die Gäste unter Zugzwang und setzten die Hintermannschaft des FC unter Druck.

Dennis Vogel nutzte eine Unaufmerksamkeit in der Homberger-Abwehr, passte auf Fabian Tippel, der keine Mühe hatte, das Leder zum Ausgleich einzuschieben (81.). Die Hausherren versuchten in den Schlussminuten alles, wollten die Führung zurück. Durch Unkonzentriertheit, Pech und manchmal auch Unvermögen mussten sie sich mit dem 1:1 begnügen. • FCH: Viehmann - Dillenberger, Schmidt, Arrich, Lüniger - F. Seitz (25. Graf), Keil, Keller (46. Unbehaun), H. Seitz - Jammal, Diehl (46. Mühlberger). SG: Beuscher - Kördel, Lenz, Vogel, Möller (75. Schmidt) - Grasse, Hohmann, Folwerk (87. Röhn), Gerhold (69. L. Tippel), - F. Tippel, Wollmann.

Von Bernd Krommes

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