Fußball-Gruppenliga: Bad Wildungen muss nach Kirchberg, Rhoden reist nach Rengershausen

Tresk: Müssen über Kampf kommen

Bad Wildungen. Und es geht wieder los: Fußball-Gruppenligist SG Bad Wildungen/Fr. sowie die SG Rhoden/Schmillinghausen sind am Sonntag gefordert (14.30 Uhr) – zumindest laut Plan.

SG Kirchberg/Lohne - SG Bad Wildungen/Friedrichstein. Bad Wildungens Trainer Jörg Schäfer bezweifelt, dass gespielt werden kann: „Soweit ich gehört habe, ist der Platz in Kirchberg noch gesperrt. Trotzdem bereiten wir uns natürlich auf das Spiel vor.“ Auch wenn der Tabellendritte lediglich zwei Testspiele bestreiten konnte. Ansonsten sei die Vorbereitung aber in Ordnung gewesen. Die SG will im Spiel in Kirchberg an die Auswärtsstärke aus der Hinrunde anknüpfen. Dort sind die Badestädter nämlich noch makellos und konnten bislang jedes Spiel gewinnen. Doch Schäfer weiß, dass es nicht leicht wird: „Kirchberg hat viele Spieler mit höherklassiger Erfahrung in ihren Reihen. Es ist mit Sicherheit eine Mannschaft, die gegen jeden Verein im oberen Tabellendrittel gewinnen kann.“ Schäfer spielt auf die Kirchberger Routiniers Frank Jäger und Paul Graf an.

Nicht einsatzbereit ist Wildungens Spielmacher Carsten Laun, der noch an einem Innenbandriss laboriert. Laun steigt gerade erst ins Training ein. Beruflich verhindert ist Markus Dippel und Waldemar Schubert hat Probleme am Schambein und wird ebenfalls nicht zur Verfügung stehen.

TuSpo Rengershausen - SG Rhoden/Schmillinghausen. Auf eine turbulente Winterpause blickt die SG Rhoden/Schmillinghausen zurück. Nach dem Weggang von Coach Thomas Salokat haben die Ex-Trainer Thorsten Hirdes und Herbert Trsek das Zepter in die Hand genommen. Beide machten sich zunächst ein Bild von der Mannschaft. „Die Begeisterung im Team war da. Die Trainingsbeteiligung ist auch besser geworden. Die Mannschaft will und wir wollen es zusammen anpacken“, gibt sich Trsek kämpferisch. Künftig solle der Spaß wieder zurückkommen, das Team als Einheit zusammenwachsen und kämpferisch agieren.

Das Hinspiel war aufgrund eines Todesfalles in der Familie eines Rengershäuser Spielers abgesagt worden. Rhoden wollte das Nachholspiel statt Sonntag auf Samstag legen, stieß jedoch auf taube Ohren. „Das finde ich schade, damals ist der Verein ihnen auch entgegen gekommen“, so Trsek.

Doch das sei auch ein Zeichen, dass Rengershausen die SG durchaus ernst nehmen wird. „Rengershausen ist eine spielstarke Mannschaft mit vielen guten Spielern. Wir müssen ganz klar über den Kampf kommen und in der Abwehr stabil stehen. Ein Remis wäre für uns ein Erfolg“, sagt Trsek. Personell kann nach seiner langen Verletzungspause wieder auf Tobias Friele gebaut werden. Ein Fragezeichen steht noch hinter Adam Sek. (zka)

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