Gruppenliga: Rengershausen bringt Spitzenreiter Eintracht die erste Niederlage bei

3:1 – Tuspo Rengershausen gewinnt Derby gegen Eintracht Baunatal

Kampf war Trumpf: Bei schweren Bodenverhältnissen standen die Zweikämpfe im Derby beim 3:1-Sieg von Rengershausen gegen Eintracht Baunatal im Mittelpunkt. Hier wird der Großenritter Youngster Tim Kraus (links) von Caner Kirmizi attackiert. Foto: Fischer

Baunatal. Nun hat es auch Eintracht Baunatal erwischt: Der Herbstmeister musste sich ausgerechnet im Baunataler Derby der Fußball-Gruppenliga (Gruppe 1) dem Tuspo Rengershausen mit 1:3 (1:1) geschlagen geben. Rengershausen hatte den besseren Start und drängte die favorisierten Gäste in die eigene Spielhälfte.

Dann aber gab es doch die erste Möglichkeit für die Gäste, als Torjäger Niels Willer aus 16 Metern verzog (11.). Nach einem Freistoß für den Tuspo bot Maurice Kraft sein ganzes Können auf, um Fikret Pajazitis Knaller an die Latte zu lenken (21.).

In eine erneute Drangperiode der Gastgeber fiel das 0:1: Über Christopher Löbel kam das Leder zu Willer, der auf Jan Kraus ablegte. Der wiederum ließ Torhüter Florian Gaiser keine Chance und brachte die Eintracht in Führung (32). Gleich nach dem Anstoß fiel fast das 0:2, doch diesmal scheiterte Kraus am guten Gaiser. Stattdessen stand Tuspo-Torjäger Halil Kosar beim Gegenangriff goldrichtig und überwand Kraft zum verdienten 1:1-Ausgleich (34.). Kurz vor der Pause hätten Kraus und Willer bei guten Möglichkeiten die Eintracht erneut in Führung bringen können.

Nach dem Seitenwechsel sahen sich die Gastgeber zunächst einer Drangperiode der Gäste ausgesetzt. Nach einer Balleroberung im Mittelfeld kam das Leder zu dem schnellen Selcuk Yikar, der keine Mühe hatte, die 2:1-Führung zu erzielen (56.). Zur Krönung setzte dann Daniel Djukic nur fünf Minuten später einen Freistoß aus 30 Metern unhaltbar für Kraft zum 3:1-Sieg für die Rengershäuser in den Winkel. Die weiteren Angriffsversuche der Großenritter scheiterten an der Tuspo-Abwehr um den überragenden Sammy Ghebramlak.

Beide Trainer waren sich darin einig, das der Sieg der Gastgeber verdient war. Tuspo-Coach Tuncay Aral: „Der schnelle Ausgleich stärkte unsere Moral, danach spielten wir sehr diszipliniert und effektiv.“ Manfred Katluhn auf der anderen Seite analysierte ähnlich: „Neben dem dummen Ausgleich haben wir einfach zu viele Möglichkeiten liegen gelassen.“

Von Horst Schmidt

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