Gruppenliga-Topspiel: Brunslar/Wolfershausen bittet Wabern zum Tanz – TSV mit und ohne Korell

Überflieger wahren Bodenhaftung

Rückhalt: Brunslars Clas Beuscher. Foto: Kasiewicz/nh

Neuenbrunslar. Nach zwei Startsiegen in Folge empfängt Tabellenführer SG Brunslar/Wolfershausen zum Top-Spiel der Fußball-Gruppenliga den TSV Wabern (So., 15 Uhr in Neuenbrunslar). Hier die wichtigsten Fakten vorab.

1.Die Bilanz: Zehnmal trafen beide Teams in den letzten fünf Jahren Gruppenliga aufeinander. Erst im sechsten Anlauf gelang der SG im Mai 2015 mit 2:1 der erste Dreier. In der Vorsaison siegte die Elf mit dem damaligen Trainer Nico Röhn in beiden Spielen. Was jedoch an der starken Gesamtbilanz des TSV mit 19 Punkten gegenüber zehn der SG sowie 23:10 Toren nur wenig verändert hat. Im Pokal treten die Kontrahenten erstmals in dieser Saison gegeneinander an. Und das in drei Tagen am Reiherwald.

2.Die Form: Die Hausherren sind optimal in die neue Saison gestartet. Denn neben den Gruppenliga-Erfolgen gegen Melsungen (3:1) und Körle (2:0) feierte die Elf von Coach Timo Rudolph auch Pokalsiege gegen Altmorschen/Binsförth (1:0), Englis/Kerstenhausen/Arnsbach (7:0) und Antrefftal/Wasenberg (5:0). Auch die Gäste dominierten in ihren Cup-Aufgaben gegen Hülsa/Knüll (7:0), Edermünde (5:1) und Zella/Loshausen (6:0). In der Liga reichte es bislang nur zu zwei Remis. Beim 5:5 in Bad Wildungen mit Abwehrschwächen, genügte auch eine starke Leistung über 80 Minuten gegen Schauenburg (2:2) nicht, um einen 2:0-Vorsprung erfolgreich ins Ziel zu spielen.

3.Das Personal: „Wir müssen die Bodenhaftung bewahren und dürfen uns von den zwei Siegen in der Liga nicht blenden lassen“, erklärt Trainer Rudolph. Der neben Sven Hofmeister und Marco Wollmann auch Yannik Grenzebach, Michael Kördel und Marvin Kroh ersetzen muss. Bei den Reiherwäldern fehlen Andreas Schluckebier, Fabian Korell und Torhüter Denis Siks, der durch Maximilian Korell ersetzt wird. „Es wird schwer, wir wollen dennoch etwas Zählbares dort mitnehmen“, klingt Respekt vor den heimstarken Gastgebern aus dem Mund von TSV-Coach Dirk Langhans.

4.Die Taktik: Die bewährte 4:2:3:1-Formation im Team der SG haben die Aktiven längst verinnerlicht. Und überzeugten damit schon frühzeitig in der Saison als eingespielte Formation. Sieben Tore aus den ersten beiden Spielen verdeutlichen, dass Waberns Angriff zügig die nötige Drehzahl erreicht hat. Sieben Gegentreffer machen dagegen auch klar, dass die Elf im Spiel gegen den Ball noch zulegen muss. Damit das Saisonziel, ein Platz unter den ersten Fünf, in Sichtweite bleibt.

5.Die Perspektive: Ein dritter Sieg in Folge würde für Brunslar/Wolfershausen (wohl) nicht nur den Verbleib an der Tabellenspitze bedeuten. Er wäre auch eine gute Basis für die anstehenden Spiele gegen Eintracht Baunatal, Bad Wildungen, Schauenburg und KSV Baunatal U 23. Denn dreimal muss die Rudolph-Elf dabei auswärts antreten. Dreimal mit Heimrecht ausgestattet,erscheinen die nächsten Aufgaben für Wabern auf den ersten Blick weniger schwierig. Zunächst gegen Homberg sowie die Neulinge Mengeringhausen und Goddelsheim/Münden gefordert, reisen die Reiherwälder danach zum Dritten Aufsteiger nach Schwalmstadt. (zkv)

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